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Zweite Woge

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Version vom 30. März 2011, 11:35 Uhr

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Die sogenannte „Zweite Woge“ in Platons ästhetischer Staatsbildungsvision beschreibt diejenige Phase, die im natürlichen Bildeprozess des Staates auf die „Erste Woge“ folgt, durch die Männer und Frauen des Mittelstands (= „Wächterstand“) in ihren Berufen als „Wächterinnen“ und „Wächter“ gleichgestellt werden. Typische „Wächterberufe“ stellen heute alle Medienberufe dar.

In der zweiten Bildephase des schönen (ästhetischen) Staates werden dann die alten moralischen Sitten- und Standesgesetze aufgehoben, die seit dem Altertum die sexuellen Beziehungen zwischen Männern und Frauen streng reglementiert hatten. Als Folge davon dürfen sich nun Frauen ihren Sexualpartner und/oder Samenspender und damit den Vater ihrer Kinder selbstbestimmt auswählen. Die Gleichstellung der Geschlechter ist dann auch familienrechtlich erreicht. Die Kinder aus diesem erneuerten Mittelstand sollen innerhalb eines staatlich beaufsichtigten Bildungssystems zu staatstreuen Bürgerinnen und Bürgern (= „Wächterinnen und Wächter“) erzogen werden.

Dies alles beschreibt der altgriechische Rechtsphilosoph Platon in seiner ästhetischen Staatslehre „Politeia“ aus dem vierten vorchristlichen Jahrhundert.[1] Erst durch die moderne Abstraktion des Rechts und des Denkens sind seine überlieferten Gesellschaftsvisionen in Dialogform wissenschaftlich richtig einzuordnen.


Rechtshistorische und rechtssoziologische Betrachtung

Die triebgesteuerte und daher falsche Textauslegung und praktische Umsetzung von Platons Vision als germanischer „Lebensborn“ für die NS-Diktatur war ein tragischer (männlicher) Irrläufer der Rechtsgeschichte, der zahlreiche gutgläubige blonde Frauen als „Freudenmädchen“ und Leihmütter sexistisch missbraucht hat. Die speziellen Orte für die kultischen Zeugungen der sogenannten „Arischen Rasse“ waren nichts anderes als diesseitige, ideologisch getarnte Bordelle für verdiente germanische NS-Krieger: Konzentrationslager des heidnischen Fruchtbarkeitskults, wahnhaft entsprungen aus irdischen Männerphantasien!!!

Fußnoten

  1. siehe: Platon, Der Staat (Politeia), Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart 1982: Fünftes Buch V, 7-16


Siehe auch

International.png Den Begriff Platon UND Wogen im weltweiten juristischen Web finden (Platon UND Wogen in Deutsch)
International.png Den Begriff Lebensborn im weltweiten juristischen Web finden
International.png Den Begriff Lebensborn im internationalen juristischen Web finden