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Vormerkung (de)

aus jurispedia, das gemainsame Recht
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Der rechtliche Anspruch auf Erwerb, Aufhebung oder Änderung von dinglichen Rechten an Grundstücken heißt Vormerkung. Sie wird in den §§ 883888 BGB geregelt. Die Vormerkung sichert einen schuldrechtlichen Anspruch und ist von diesem völlig abhängig. Erlöschen oder Nichtigkeit des Anspruchs trifft regelmäßig auch die Vormerkung.

Im Verhältnis zu anderen rechtlichen Verfügungen führt die Vormerkung zu deren relativer Unwirksamkeit. Das bedeutet, dass Verfügungen, die der Vormerkung widersprechen, gegenüber dem Vorgemerkten unwirksam sind. Gegenüber anderen Beteiligten jedoch bleiben sie wirksam. Es handelt sich bei der Vormerkung demnach um eine dingliche Privilegierung, ähnlich wie beim dinglichen Vorkaufsrecht.

In der Rechtspraxis wird die Auflassungsvormerkung für den Käufer eines Grundstücks genutzt, der schon vor der Umschreibung des Eigentums auf ihn den Kaufpreis teilweise oder ganz an den Grundstückseigentümer oder Makler bezahlt.


Siehe auch

De flag.png Den Begriff Vormerkung im deutschen juristischen Web finden