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Verfassungsgeschichte (at)

aus jurispedia, das gemainsame Recht
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Österreich > Öffentliches Recht > Österreichs eigene Rechtsgeschichte > Verfassung > Föderalismus
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Eine eigenständige österreichische Verfassungsgeschichte beginnt erst im Jahr 1804, d.h. im Todesjahr von Immanuel Kant. Davor war die deutsche und österreichische Verfassungsgeschichte eine gemeinsame Rechtsgeschichte des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation.

--> Immerwährender Reichstag

--> Wiener Kongress 1814/15

--> Deutsche Bundesakte 1815

--> Karlsbader Beschlüsse 1819

--> Währungsreformen

--> Frieden von St.-Germain 1919; 1. Einführungsversuch einer eigenen österreichischen Nationalflagge

--> Konkordat mit der Vatikanstadt

--> Rechtsphilosoph Österreichs

--> Reichshofrat als ehemaliges Konkurrenzgericht zum Reichskammergericht

Österreichs Geschichte prägten weitgehend die beiden Dynastien der Babenberger und der Habsburger. Die Babenberger stammen aus einem ostfränkischen Grafengeschlecht (heute Bayern) ab, die Habsburger aus einem Fürstengeschlecht des Aargaus in der heutigen Schweiz. Die Abkömmlinge Kaiser Karls I., des Großen (Carolus Magnus 742 – 814 n. Chr.), hatten die sogenannte Ostmark des fränkischen Großreiches erstmals im Jahr 976 n. Chr. an die Babenberger als eigenständiges Lehen gegeben. Im Jahr 1273 n. Chr. fiel das Lehen nach der Ausrottung der Stauferdynastie an die papsttreuen Habsburger.

Durch einen kaiserlichen Verwaltungsakt von Kaiser Joseph Karl Franz II. (1768 – 1835) wurde Österreich im Jahr 1804 ein Erbkaisertum. Heute könnte man diesen Rechtsakt juristisch als ein Insichgeschäft der Habsburger Dynastie gemäß § 181 BGB werten.


Inhaltsverzeichnis

Österreich-Ungarn als Doppelmonarchie

Nach der Auflösung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation (1806) und der Gründung des Deutschen Bundes 1815 erweiterte sich Österreich im Jahr 1867 um Ungarn als selbstständigen Gliedstaat nach Osten und wurde wieder eine Doppelmonarchie dank der bayerisch-österreichischen Kaiserin Amalie Eugenie Elisabeth, genannt Sissi (1837 – 1898). Nach ihrer Ermordung durch einen italienischen Anarchisten fiel die Donaumonarchie wieder auseinander.


Versailler Vertrag 1919

Bundesrepublik Österreich

Im Vertrag von St.-Germain bekannten sich die übriggebliebenen österreichischen Alpenländer am 10. September 1919 zur föderalistischen Republik als neuer Staatsform. Die erste bundesstaatliche Verfassung wurde am 1. Oktober 1920 verkündet - formal vergleichbar mit der Weimarer Verfassung. Doch genau wie in Deutschland (z.B. im "Köngener Bund") war das österreichische Volk noch mehrheitlich obrigkeitshörig sozialisiert. Am 4. März 1933 löste sich das österreichische Parlament selbst auf. Fünf Jahre später holte der vom großdeutschen Volk mehrheitlich zum neuen Anführer gewählte Österreicher Adolf Hitler seine Alpenrepublik als Ostmark des Dritten Reichsheim ins Reich“.

Nach der Wiederherstellung der österreichischen Verfassung aus dem Jahr 1929 mit Hilfe der Besatzungsmächte USA, Großbritannien, Frankreich und Russland trat Österreich 1947 dem Marshallplan bei. Am 15. Mai 1955 erhielt die Alpenrepublik ihre Staatssouveränität völkervertraglich zurück.

Fast zeitgleich erwachte global die Dritte Kraft ...

Die österreichische Währungsreform vom "Schilling" zum Euro erfolgte im Jahr 2002.


Siehe auch

At flag.png Den Begriff Verfassungsgeschichte im österreichischen juristischen Web finden
At flag.png Den Begriff Babenberger im österreichischen juristischen Web finden
At flag.png Den Begriff Habsburger im österreichischen juristischen Web finden