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Unternehmen Barbarossa (de)

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Der Codename "Unternehmen Barbarossa" bezeichnete Adolf Hitlers Angriffskrieg - der Panromanen? - gegen die Sowjetunion - der Panslawen? - im Jahr 1941.


Kriegshistorische Betrachtungen

Der irrsinnige Plan zur großen Entscheidungsschlacht zwischen den faschistischen „Gotteskriegern“ des Westens und den gottlosen Proletarierkriegern des Ostens wurde von hohen deutschen Militärs unter dem militärischen Oberbefehl des weltkriegsversehrten Gefreiten Adolf Hitler (1889 – 1945) geschmiedet. Im Verborgenen wirkte damals wohl auch der neue Codex Iuris Canonici aus dem Erlassjahr 1917 stimulierend auf die latente Hybris nationalistischer Männer ein.

Die geplante Frontlinie für den Angriffskrieg sollte von Memel im Norden bis zum Donaudelta am Schwarzen Meer im Süden verlaufen. Am 15.05.1941 sollten alle Kriegsvorbereitungen abgeschlossen sein. Der Angriffstermin – ohne deutsche Kriegserklärung – war der 22.06.1941 um 3:15 Uhr am frühen Morgen. Russland war wohl geheimdienstlich gut vorbereitet, denn am 05.06.1941 hatte das sowjetische Staatsoberhaupt Michail Iwanowitsch Kalinin (1875 – 1946) eine Rede gehalten, in der er seinen Kommissaren den deutschen Angriff zornig ankündigte. Die ostpreußische Hauptstadt Königsberg wurde ihm zu Ehren nach dem Ende des Krieges in Kaliningrad umbenannt.

An der großen Entscheidungsschlacht faschistischer, männlicher „Gotteskrieger“ von Deutschland und Italien ab dem 22.06.1941 nahmen auch Truppenverbände anderer Nationen teil. Finnland war wegen des sowjetischen Überfalls von 1939 an der „Mannerheim-Linie“ von Anfang an ein „natürlicher“ Bündnispartner. Rumänien wollte unter Marshall Jon Antonescu seine besetzten Gebiete Bessarabien und die Bukowina von der Sowjetunion zurückerobern und erklärte Russland am 24.06.1941 offiziell den Krieg. Ungarn trat unter dem monarchistischen Reichsverweser Miklós Horthy am 27.06.1941 der Koalition der Besessenen bei und schickte seine Kriegserklärung nach Moskau. Der kleine slowakische Teilstaat der zerfallenen Tschechoslowakei beteiligte sich unter Ministerpräsident Stefan Tiso mit drei Divisionen nach offizieller Kriegserklärung am 23.06.1941 am Unternehmen „Barbarossa“. Außerdem bildeten sich zahlreiche Freiwilligenverbände aus römisch-katholischen Kroaten, Franzosen, Spaniern, Belgiern, Niederländern, Dänen, Norwegern, Schweden und Schweizern. Alle waren bereit, ihr Leben für den Kampf gegen den Kommunismus einzusetzen. Bekanntlich ist das Unternehmen „Barbarossa“ – wie Napoleons Russlandfeldzug 1812/13 – trotz zahlreicher internationaler Menschenopfer gescheitert. Die Kriegsgöttin war wohl ungnädig …

Die Kampfesfronten gegen die „Rote Armee“ teilten sich drei westliche Heeresgruppen richtungsbezogen untereinander auf. Die Heeresgruppe Nord zog nach Leningrad (heute wieder Sankt Petersburg), die Heeresgruppe Mitte zog über Minsk und Smolensk nach Moskau (= Unternehmen "Taifun") und die Heeresgruppe Süd zog in den Kaukasus. Seit dem 07.08.1941 war Stalin selbst der militärische Oberbefehlshaber der Roten Armee. Der nahende Sieg im „Großen Vaterländischen Krieg“ der Russen wurde schließlich am Untergang der 6. Armee unter dem militärischen Oberbefehl von Generalfeldmarschall Friedrich Paulus (1890 – 1957) am 31.01.1943 in Stalingrad (heute Wolgograd) vielen Menschen deutlich. Friedrich Paulus (vergleiche: Paulus von Tarsus) sagte in den Nürnberger Prozessen als Zeuge der Anklage aus und starb 1957 in Dresden.


Siehe auch

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