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Ulfilas

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Ulfilas bzw. Wulfila (ca. 311 - 383) war der erste Bischof der Westgoten. Er gehörte der Glaubensrichtung der sogenannten "Arianer" (nicht: Arier!) an, die die Göttlichkeit des Religionsgründers Jesus von Nazareth - wie das Judentum und später der Islam - nicht anerkannten. Die Westgotische Sprache wurde durch die Bibelübersetzung Ulfilas an die Nachwelt überliefert und gilt heute als älteste germanische Rechtssprache.

Als antithetische Glaubensbewegung war in Armenien der Monophysitismus in der Armenisch-Orthodoxen Kirche entstanden.

Das deutsche Wort 'Gott' bezeichnet diejenigen geistigen Wesen als Gattung, denen manche Menschen übernatürliche Kräfte zugestehen und die den höchstmöglichen Rang in der geistigen Welt besitzen. Eine Mehrzahl davon wird mit dem Wort 'Götter' bezeichnet = Polytheismus.

Auf dem Konzil von Konstantinopel 381 wurde die Arianische Lehre durch die Bischofsmehrheit verworfen. Das Konstantinische Recht wurde aufgeschrieben und vom Kaiser verkündet.

Das ursprüngliche Stammesgebiet der halbnomadisch lebenden ‚Westgoten‘ war wohl das osteuropäische Weideland nördlich des Römischen Reiches im heutigen Rumänien (Karpaten und Transsilvanien). Die Römische Reichsgrenze zum Germanenland bildete damals der breite Fluss ‚Donau‘. Die große germanische Völkerwanderung war von den kriegerisch und dämonisch? von Osten eindringenden mongolischen ‚Hunnen‘ im fünften nachchristlichen Jahrhundert ausgelöst worden. Die ‚Westgoten‘ flüchteten damals nach Süden in das Römische Reich und zogen mangels Siedlungserlaubnis an der Mittelmeerküste entlang bis nach Spanien. Dort gründeten sie um die Stadt ‚Toledo‘ ein kurzlebiges christliches Germanenreich, das im Jahr 711 von den arabisch-muslimischenOmaijaden‘ erobert und längerfristig besetzt wurde.


Siehe auch

De flag.png Den Begriff Ulfilas OR Wulfila im deutschen juristischen Web finden