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Triebtäter (de)

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Wenn Menschen durch [[vis maior|Naturgewalt]], [[Häusliche Gewalt (de)|elterliche Gewalt]] oder [[Staatsgewalt]] wie Tiere in die Enge getrieben werden, reagieren sie ebenfalls mit instinktgetriebenen, natürlichen Verhaltensweisen, die dem individuellen Überleben dienen sollen. Dabei gibt es - je nach Bedrohungslage - drei völlig unterschiedlich geeignete bzw. wirksame [[Nachhaltigkeitsprinzip|Überlebensstrategien]]:
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Wenn Menschen durch [[vis maior|Naturgewalt]], [[Häusliche Gewalt (de)|elterliche Gewalt]] oder [[Staatsgewalt]] wie Tiere in die Enge getrieben werden, reagieren sie ebenfalls mit instinktgetriebenen, natürlichen Verhaltensweisen, die dem individuellen Überleben dienen sollen. Dabei gibt es - je nach Bedrohungslage - drei (3) völlig unterschiedlich geeignete bzw. wirksame [[Nachhaltigkeitsprinzip|Überlebensstrategien]]:
  
 
'''1. Angriff bzw. [[ABC-Analyse|Aggression]]'''
 
'''1. Angriff bzw. [[ABC-Analyse|Aggression]]'''

Version vom 14. August 2020, 09:42 Uhr

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Rechtssoziologische Betrachtungen

Wenn Menschen durch Naturgewalt, elterliche Gewalt oder Staatsgewalt wie Tiere in die Enge getrieben werden, reagieren sie ebenfalls mit instinktgetriebenen, natürlichen Verhaltensweisen, die dem individuellen Überleben dienen sollen. Dabei gibt es - je nach Bedrohungslage - drei (3) völlig unterschiedlich geeignete bzw. wirksame Überlebensstrategien:

1. Angriff bzw. Aggression

Mögliche Formen von aggressiven Verhaltensmustern sind Ärger, Gereiztheit, Ironie, Spott, Sarkasmus, Überheblichkeit, Wutausbruch, Ver-/Aburteilungen der anderen, körperlicher Angriff, verbaler Angriff durch Anschreien oder Beschimpfen o.ä.

2. Flucht bzw. Ausweichen

Mögliche Formen von ausweichenden Verhaltensmustern sind Beleidigtsein, Verzagtheit, Niedergeschlagenheit, Innerer Rückzug, Innere Kündigung, Verstummen o.ä.

3. Totstellen bzw. Täuschung

Mögliche Formen von täuschenden Verhaltensmustern sind Körperstarre, Lähmung, Denkstarre, Begriffsstutzigkeit, Monotonie im Reden oder Fühlen, Empathieverlust o.ä.

Werden alle drei Überlebensstrategien nach einer ungesunden Sozialisation vom individuellen Nervensystem synchron und/oder vermischt abgerufen, kann es paradoxerweise zum Suizid kommen, wenn die geistige Selbstkontrolle, d.h. die Freiheit des Individuums höher gewertet wird als das eigene Leben. Solche Menschen gelten heute als Kranke, denn sie stellen in Belastungssituationen eine gesundheitliche Gefahr für sich selbst dar. Funktionierende Rechts- und Sozialstaaten verhindern deshalb solche Belastungssituationen möglichst schon präventiv ...


Siehe auch

De flag.png Den Begriff Triebtäter im deutschen juristischen Web finden