Willkommen auf JurisPedia! Sie sind dazu eingeladen, ein Benutzerkonto einzurichten und zu teilzunehmen. Sie dürfen dafür neue Beiträge schreiben oder bearbeiten, oder die Suchemaschine im Recht Ihres Landes verbessern. Nutzer sollten die Lizenzbestimmungen lesen.
Es gibt zur Zeit 14.946 in ständiger Konstruktion …

Soziale Dreigliederung

aus jurispedia, das gemainsame Recht
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel ist ein Entwurf für ein Rechtsthema. Ihr könnt mit Bearbeitung Inhalte einfügen oder ändern. Ihr könnt auch die Suchmaschine benutzen…

Suche im Recht weltweit 20px-International.png
Google Custom Search

Hauptseite > Rechtssoziologie > Mimikry in der Politik > Gleichgewicht > Soziale Bewegung
International.png



Religionsphilosophische Betrachtungen

Der tiefste, gewohnheitsrechtliche Ursprung der philosophischen Sozialtheorie „Soziale Dreigliederung“ nach Rudolf Steiner kann im Wesen der ägyptischen Urmutter „Mut“ erkannt werden. Diese Große Göttin besaß in der Antike – wie die indische Große Göttin „Kali“ – genau drei (3) Köpfe und drei (3) Namen.

Auch im altitalienischen Latium, dem Entstehungsland der Rechtssprache Latein, wurde einst eine dreifache Große Göttin verehrt. Sie trug die Personennamen Juventas, die Jungfrau, Juno, die Mutter, und Minerva, die weise Alte. Trotz dieser drei (3) Persönlichkeiten handelte es sich offiziell um eine (1) einzige Große Göttin, die je nach individueller Lebenslage von Frauen und Männern um Schutz und Hilfe angerufen wurde (vergleiche "Mütterchen Russland"). Im Christentum hat diese ursprünglich göttliche Rolle die Heilige Maria übernommen. Sie wird in ungezählten Heiligenbildern entweder als Jungfrau, als Mutter oder als Himmelskönigin dargestellt und in Marienkirchen an zahlreichen Orten der Erde kultisch verehrt.

In den alten Fruchtbarkeitskulten bildete sich die Symbolik des Dreizacks als verschlüsselter dreifacher Phallus heraus. Der Dreizack gehörte demjenigen männlichen Gott, der sich mit der Dreifachen Göttin vermählte (= erotische Männerphantasie). In der griechischen Mythologie war dies der Meeresgott Poseidon. Der Dreizack als Symbol stellt eine gewalttätige Variante der historischen männlichen Emanzipation (durch Vergewaltigung) symbolisch zur Schau.

Einen anderen, besseren Weg hatten die Israeliten beschritten. Sie „erfanden“ die drei Königsgestalten Saul, David und Salomo in ihren nationalreligiösen Schriften (= Talmud). Diese drei Königsgestalten stellen bis heute idealtypische männliche Vorbilder für alle Menschen dar.

1. Saul war der siegreiche, aber gewalttätige Heerführer, der mit der Anerkennung als Retter durch Einigung zwischen Volk und Religionsführer König wurde. Er verkörperte bzw. personifizierte wohl das alchemistische Element Feuer.

2. David war der mutige und geschickte Künstler aus dem Stamm Juda, der mit viel Glück einen überlegenen Gegner besiegte und so die Hand der Königstochter (Sauls Tochter) errang.

3. Salomo war der rechtmäßige, d.h. dynastische Nachfolger in patrilinearer Erbfolge der neuen judäischen Dynastie, der ohne jede Anstrengung auf rein rechtlichem Weg König geworden war. Wohl deshalb war und blieb er ein milder und gerechter Herrscher, dem es mittels zahlreicher Liebschaften und Ehen gelang, friedliche Beziehungen mit allen seinen Nachbarländern aufzubauen. Unter König Salomo wurde die Stadt Jerusalem kurzfristig zur blühenden antiken Reichsstadt. Als Polygynist verkörperte bzw. personifizierte Salomo wohl das alchemistische Element Wasser.

Diese drei altisraelitischen Königstypen machen unterschiedliche Schwerpunkte der Staatsgewaltspielerisch“ sichtbar. Saul steht als Person für die gnadenlose Exekutivgewalt, David steht für eine neue Legislativgewalt durch die Erbmonarchie Judas und Salomo steht für eine gerechte Judikative. So machten sich die Israeliten durch Geschichts(um)schreibung unabhängig vom alten matriarchalischen Gewohnheitsrecht. Wahrlich eine beeindruckende geistige Leistung!

Die Heiligen Drei Könige als Allegorie wurden später im Christentum zu Propheten der neuen Religion, indem sie den neugeborenen Gottessohn und König Jesus durch Huldigung anerkannten. In Jesus von Nazareth bekam die unüberwindliche Große Göttin (vgl.: vis maior) einen mächtigen männlichen Gegenspieler, der ihr wegen der rechtlichen Heiligkeit des Spiels auch tatsächlich gewachsen war (vgl.: Todessakrament). Das ist wahre Gerechtigkeit im Zeitalter des Gender Mainstreaming!


Siehe auch

International.png Den Begriff "Soziale Dreigliederung" im weltweiten juristischen Web finden
De flag.png Den Begriff Tertiarisierung im deutschen juristischen Web finden
Us flag.png Den Begriff "Social threefolding" im Vereinigten Staaten juristischen Web finden
Uk flag.png Den Begriff "Social threefolding" im juristischen Web des Vereinigten Königreiches finden
Au flag.png Den Begriff "Social threefolding" im Australian juristischen Web finden
Ca flag.png Den Begriff "Social threefolding" im Kanadische juristischen Web finden
Nz flag.png Den Begriff "Social threefolding" im neuseeländischen juristischen Web finden

In anderen Sprachen