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Sempacherkrieg

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Schweizerische Eidgenossenschaft > Verfassungsgeschichte > Segregation > Föderalismus
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Sempach ist eine Stadt im Kanton Luzern am Sempacher See, an/in dem Reste frühzeitlicher Pfahlbauten wie am Bodensee gefunden wurden.

Die Bedrohung durch den sogenannten Sempacherkrieg führte im Jahr 1386 zum Schwurbündnis (Verfassungsvertrag) der sogenannten 'Eidgenossen', die in der Folge die drei Urkantone der Schweiz bildeten. Friedrich Schillers Theaterstück "Wilhelm Tell" erzählt künstlerisch von diesem historischen Ereignis. Dies war der Beginn des (germanischen) Erbrechts für Schweizer Familien.

Das Motiv der heutigen Nationalflagge der Schweiz war damals das Feldzeichen der siegreichen bürgerlichen Krieger im Kampf gegen die adeligen Ritter.


Künstlerische Betrachtung

„So offen dürfen wir das Werk nicht treiben. – Hört meine Meinung. Links am See, wenn man nach Brunnen fährt, dem Mythenstein grad über, liegt eine Matte heimlich im Gehölz, das Rütli heißt sie bei dem Volk der Hirten, weil dort die Waldung ausgereutet ward. Dort ist’s, wo unsre Landmark und die Eure zusammengrenzen, und in kurzer Fahrt trägt Euch der leichte Kahn von Schwyz herüber. Auf öden Pfaden können wir dahin bei Nachtzeit wandern und uns still beraten. Dahin mag jeder zehn vertraute Männer mitbringen, die herzeinig sind mit uns, so können wir gemeinsam das Gemeine besprechen und mit Gott es frisch beschließen.

So sei’s. Jetzt reicht mir Eure biedre Rechte, reicht Ihr die Eure her, und so wie wir drei Männer jetzo, unter uns, die Hände zusammenflechten, redlich, ohne Falsch, so wollen wir drei Länder auch, zu Schutz und Trutz, zusammenstehn auf Tod und Leben.

Auf Tod und Leben!“[1]

Fußnoten

  1. Friedrich Schiller, Wilhelm Tell, 1. Aufzug, 4. Szene, Zeilen 723 – 744, Verlag Philipp Reclam jun., Stuttgart 1972


Siehe auch

Ch flag.png Den Begriff Sempacherkrieg im schweizerischen juristischen Web finden