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Sebulon

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Der altorientalische Stamm Sebulon Israel steht gemäß 1. Mose bzw. Genesis 49.13 in nachbarschaftlichen Beziehungen zur alten phönikischen Hafenstadt Sidon. Dieses Handelszentrum war schon im Altertum sehr bedeutend und vertrieb Waren aus fernen Reichen. Die Stadt heißt heute Sayda und liegt im Südlibanon. Heute ist es ein wichtiger Erdölhafen.

Der Stammesname Sebulon dürfte eine Begriffsynthese aus zwei sehr bedeutenden Reichsnamen der Antike sein: Saba und Babylon. Die Stadt Babylon am Fluss Euphrat war die alte Hauptstadt des Assyrerreiches. Im 18. Jahrhundert vor Christus herrschte dort der mächtige König Hammurapi, der durch seine berühmte Gesetzesstele in Form eines 2,25 m hohen Phallus - ohne Inhalt - aus dem dunklen Eruptivgestein Diorit in die Rechtsgeschichte einging. Er überlieferte der Nachwelt 280 „Königsregeln“ (Gesetzesparagraphen) zur öffentlichen Ordnung seines Reiches. Dieser erste Versuch einer Reichsregierung, aus dem sozialen Chaos der unterschiedlichsten Sitten und Bräuche der zahlreichen Stämme zu entkommen, scheiterte damals noch.

Das geheimnisvolle Reich Saba bzw. Scheba, das auch in der alttestamentarischen Königsgeschichte über Salomon eine Rolle spielte (siehe 1. Könige 10.1 – 13), lag im südlichen Arabien (heute: Jemen). Dort herrschten matrilineare Königinnen über die begehrten Naturschätze Weihrauch und Gewürze. Einer ihrer Mondgötter hieß "Sin". Er wohnte - unsichtbar - auf dem Berg Sinai. Die Königin von Saba war zugleich die „Mondmutter“ und oberste Priesterin. In der Hochzeitsnacht verkörperte sie auch die Göttin, die für die Fruchtbarkeit ihres Reiches durch ihren dynastischen Nachwuchs sorgte („Bienen-, Hummel- oder Ameisenkönigin“).

Scheba war von den Aramäern als Titel ihrer Großen Göttin als Kulturexport aus Arabien mitgebracht worden. Bis nach Babylon lassen sich ihre Lautspuren verfolgen. Dort wurde ursprünglich die älteste Frau eines Familienclans ‚shebu’ genannt. Die babylonischeHimmlische Jungfrau“ hieß ‚subultu’. Ihr göttlicher Geist konnte wahrsagen. Sie benutzte dazu ihre Priesterinnen, die in Griechenland und Rom später Sibyllen genannt wurden.

Im Rechtsbegriff Sebulon wurden nun Scheba und Babylon sprachlich verbunden (= Begriffsynthese). So wurde Hebräisch zur „vatergöttlichen“ Zaubersprache. Hebräisch gilt heute nur noch in Israel als amtliche bzw. authentische Sprache ...


Siehe auch

International.png Den Begriff Sebulon OR Scheba im weltweiten juristischen Web finden