Willkommen auf JurisPedia! Sie sind dazu eingeladen, ein Benutzerkonto einzurichten und zu teilzunehmen. Sie dürfen dafür neue Beiträge schreiben oder bearbeiten, oder die Suchemaschine im Recht Ihres Landes verbessern. Nutzer sollten die Lizenzbestimmungen lesen.
Es gibt zur Zeit 14.972 in ständiger Konstruktion …

Schwarmintelligenz (int)

aus jurispedia, das gemainsame Recht
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel ist ein Entwurf für ein Rechtsthema. Ihr könnt mit Bearbeitung Inhalte einfügen oder ändern. Ihr könnt auch die Suchmaschine benutzen…

Suche im Recht weltweit 20px-International.png
Google Custom Search

Hauptseite > Rechtssoziologie > Naturgesetze > Form > Geist > Nationale Intelligenz > Funktionsform
International.png



Inhaltsverzeichnis

Kontinentale Schwarmintelligenzen


Nationale Schwarmintelligenzen


Biologisches Vorbild – Bionik

„Wenn die Bienenvölker in der Kraft und aufsteigenden Dynamik des Monats Mai ins Schwärmen geraten, zieht zuerst der Vorschwarm aus dem Bienenstock aus. Dieser nimmt die ‚alte‘ Königin mit, die bis zum Auszug die Quelle des Lebensstromes im Bienenstock war. Der Schwarm fliegt auf, sammelt sich in der Nähe des Bienenstockes und hängt sich beispielsweise am Ast eines Baumes an. Dabei sitzen relativ wenige Bienen am Ast und die Masse des Schwarms hängt sich an diese Bienen in Form einer Schwarmtraube. Ein Vorschwarm kann 15.000 bis 20.000 Bienen umfassen und wiegt dann etwa vier bis fünf Pfund. Nun suchen die Bienen eine Höhle, denn sie können sich selbst keine eigene physisch feste Hülle bilden; oder ein Imker fängt den Schwarm ein und gibt ihm einen neuen Bienenstock. Dort hängt sich der Schwarm erneut auf und schafft in sich einen Wärmeraum, in dem die Bienen aktiv Wärme erzeugen und freisetzen. Die Temperatur beträgt in der Bienentraube konstant 35 Grad Celsius und kann in der Schwarmtraube auch kurzzeitig bis 40 Grad erreichen. In dieser Wärme beginnen die Bienen, kleine Wachsplättchen aus Drüsen im Hinterleib zu schwitzen. Aus diesen Plättchen wird ein Wachswulst unter der Oberfläche gebildet, an der die Bienen hängen. In der Folge plastizieren sie die bekannten sechseckingen Zellen in diese Wülste, die so sehr an die Gestalt des Bergkristalls erinnern. Durch weiteren Antrag von Wachsplättchen entsteht dann der zweiseitige Zellverband der lotrecht hängenden Wabe. Zuerst bildet der Schwarm eine Zentralwabe in sich hinein, im weiteren werden beidseitig parallel dazu zuerst zwei und dann paarweise weitere Nachbarwaben angelegt. Idealerweise ist das Wabenwerk, das genau wie der Schwarm von oben nach unten hängt, aus neun Waben gebildet.

In die Zellen der Waben legt die Königin Eier und begründet damit den Lebensstrom des Bienenvolkes. Außerdem lagern die Bienen in den Zellen reifen Honig ein und Blütenpollen als ‚Nahrungsvorrat‘. Im Ursprung ihres Entstehens sind die Waben im stockdunklen Bienenstock lichtweiß und fast klar-durchsichtig. Erst wenn sie in der Lebenstätigkeit des Bienenvolkes älter werden, bekommen sie eine gelbe und später immer dunklere braune Färbung. Im Zuge seiner pflegenden Arbeit an den Bienen kann der Imker immer wieder frei gewordene Waben entnehmen. … Im Studium der Lebensäußerungen des Bien – wie das Bienenvolk unter Fachleuten heißt – kann man den Eindruck gewinnen, dass er seine ganze physische Organisation von oben, vom Himmel her aufbaut. Im Wabenbau schafft er sich aus sich selbst heraus einen eigenen Halt in der physischen Welt. Dort begründet er seinen Lebensstrom und schafft einen die Zeit überdauernden Organismus. Dazu ist in dieser Art kein anderes Insektenwesen fähig …[1]

Fußnoten

  1. Michael Weiler, Diplom-Landwirt und Imker, Seite 20 – 21, Weleda Nachrichten, Heft 226, Johanni 2002, Hauszeitschrift der WELEDA AG Schwäbisch Gmünd seit 1932, zwischen Ostern 1939 und Ostern 1949 wegen der NS-Diktatur nicht erschienen


Siehe auch

International.png Den Begriff Schwarmintelligenz im weltweiten juristischen Web finden