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Samarkand

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Usbekistan > Rechtsgeschichte > Stadtstaat
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Rechtshistorische und religionsphilosophische bzw. rechtssoziologische Betrachtungen

Die asiatische Stadt Samarkand liegt heute in Usbekistan. Unter persischer Herrschaft hieß sie Marakanda – wahrscheinlich nach „Mara“, der indischen todbringenden Greisin, einem Aspekt der dreieinigen Großen Göttin. Die Buddhisten bezeichneten mit „Mara“ die menschliche Todesangst als Emotion oder Affekt. Von den „tapferen“ christlichen Männern wurde diese natürliche Angst später auf die „Hexen“ als weibliche Feinde wegprojiziert. So kann bis heute die Misogynie als „christliches“ Gruppenphänomen entstehen …

Der Name Samarkand leitet sich wahrscheinlich von der männlichen Göttergestalt des asiatischen „Sama“ bzw. „Samavurti“ her, der Totenrichter oder „Gleichmacher“ war. Er war ein Gott der Stürme, der sich in dunklen Wolken verbarg. Die Kelten verehrten ihn an „Samhain“ (heute: Allerseelen, jährlich am 2. November). Die Christen nannten ihn später Satan

Der persische Stadtstaat Marakanda wurde im Jahr 329 vor Christus von den Griechen unter der kaiserlichen Führung Alexanders des Großen (356 – 323 v. Chr., 329 v. Chr. bereits im kultischen Amt des „Pharao“) erobert und in Samarkand umbenannt. Im Jahr 712 nach Christus eroberten die Araber Samarkand und gründeten die neue muslimische Dynastie der Samaniden. Im Jahr 1220 n.Chr. eroberten die naturreligiösen Mongolen unter der Führung von Dschingis Khan (1155 – 1227) Samarkand. Ab 1369 war Samarkand die prächtige Residenzstadt Timur-Lengs (1336 – 1405), des türkisch-muslimischen Mongolennachfolgers. Im Jahr 1868 eroberte der christlich-orthodoxe russische Zar Alexander II. Nikolajewitsch (1818 – 1881) Samarkand. Stalin gliederte es - zwangssäkularisiert - 1924 in die Sowjetunion ein. Die usbekische Hauptstadt ist heute Taschkent.


Siehe auch

International.png Den Begriff Samarkand im weltweiten juristischen Web finden
Eu flag.png Den Begriff Samarkand im juristischen Web der Europäischen Union finden
De flag.png Den Begriff Marakanda im deutschen juristischen Web finden