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Religiöses Bestattungsgesetz

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Sehr kurze Fristen für religionsrechtliche Bestattungen von toten/getöteten Menschen verhindern die Feststellung der Todesursache durch Rechtsmediziner.


Der Todesfall Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1122 – 1190) unter religionswissenschaftlicher Betrachtung

Nach dem Unfalltod des römisch-deutschen Kaisers Friedrich I. Barbarossa bei einer Flussdurchquerung im Sommer des Jahres 1190 auf seinem Kreuzzug zu Pferde in das Heilige Land konnte die kaiserliche Leiche nicht standesgemäß bestattet werden.

Die aktuelle historische Forschung lehrt, dass die Eingeweide des Kaisers im damaligen Erzbistum Tarsus beigesetzt wurden, weil sie für die Kreuzritter nicht konservierbar waren. Die Stadt Tarsus liegt nahe bei der Unfallstelle und gehört heute zur Türkei. Im Altertum hatte diese Stadt den griechischen Namen Kydnos, lag in Kilikien und war die Heimatstadt des Apostels Paulus.

Die kaiserlichen Kreuzritter zogen dann weiter Richtung Jerusalem – ohne Leichenkühlung im Sommer. Daher wandten sie wohl die damals noch übliche Behandlungsmethode der Leichenkochung an. Das gekochte Fleisch löst sich vom Knochen und stinkt nicht nach Verwesung. Das behandelte Fleisch von Kaiser Friedrich I. wurde im griechisch-orthodoxen PatriarchatAntiochia‘, der ehemaligen Seleukiden-Residenzstadt bzw. dem damals unabhängigen Kreuzfahrer-Fürstentum, in einem zweiten Bestattungsritual beigesetzt. ‚Antiochia‘ heißt heute ‚Antakya‘ und liegt noch in der Türkei an der Grenze zu Syrien.

Die kaiserlichen Knochen wurden schließlich – wohl aus Rechtssicherungsgründen – im damaligen Erzbistum ‚Tyrus‘ oder/und in der Stadt ‚Akkon‘ beigesetzt. ‚Tyrus‘ war ursprünglich ein wichtiger phönizischer Hafen, der heute ‚Sur‘ heißt und im Libanon liegt. ‚Karthago‘ im heutigen Tunesien war einst eine Kolonie von ‚Tyrus‘. Die Stadt ‚Akkon‘ hieß unter ägyptischer Herrschaft ‚Ptolemais‘. ‚Akka‘ gehört heute zu Israel. Im Jahr 1799 hatte Napoleon Bonaparte diese Hafenstadt während seines Ägyptenfeldzuges belagert.

Der vierte (fiktive) Begräbnisakt für Kaiser Friedrich I. fand zuhause im mitteldeutschen Waldgebirge „Kyffhäuser“ statt. Dort soll gemäß deutscher Mär der unsterbliche Geist des schwäbischen Kaisers „Rotbart“ in einer Höhle ruhen bzw. auf seine Wiedergeburt warten. Die hinduistischen Ursprünge des indogermanischen Volksglaubens sind hier noch erkennbar.

Die Vier-Gliederung des Bestattungsritus dürfte im Fall von Kaiser Friedrich I. Barbarossa absichtslos geschehen sein. Durch einen Analogieschluss kann heute in diesem Sozialverhaltensphänomen die Synthese aus der Elemente-Lehre der antiken Medizin und den Heiligen Königsopferungen des alten Mutterrechts erkannt werden:

Erde = Knochen, Feuer = gekochtes Fleisch, Luft = Kyffhäusersage, Wasser = Eingeweide

Das zu vermutende Ziel der schamanistisch dilettierenden Totenpriester des Kaisers Friedrich I. Barbarossa war es wohl, an den damals christlichen Stadtstaaten eine „Markierung“ als Besitzzeichen zu hinterlassen. Das Ziel wurde bekanntlich nicht erreicht. Alle vier Städte im Vorderen Orient sind heute mehrheitlich islamisch oder jüdisch. Derartige (heidnische) Bestattungsweisen waren und sind nach christlichem Religionsrecht nichtig und stellen faktisch einen Rechtsbruch dar. Heute kann in diesen rituellen Handlungen ein nachträgliches archaisches Königsopfer (vergleiche: Ruben) erkannt werden, denn das gewaltlose Selbstopfer von Jesus von Nazareth - aus Liebe - war in Arabien noch nicht anerkannt worden

Siehe auch

International.png Den Begriff religiöses Bestattungsgesetz im weltweiten juristischen Web finden