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Rechtsgeschichte (mt)

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Inhaltsverzeichnis

Steinzeit

Die Insel Malta wurde nachweislich schon im fünften Jahrtausend vor Christus von Menschenvölkern aus Europa (Sizilien) besiedelt. Diese Megalithkultur ist jedoch im dritten Jahrtausend vor Christus untergegangen. Ihre Tempelruinen sind heute Touristenziele.


Christentum

Die strategisch günstige Lage der Insel Malta im Mittelmeer führte im Jahr 1530 nach der Vertreibung des christlichen Johanniterordens aus dem "Heiligen Land" und von der Insel Zypern durch die muslimischen Osmanen zur Neubegründung dieses europäischen Ritterordens. Für die jährliche symbolische Abgabe des "Malteser Falkens" als Pachtzins vergab der Römische Kaiser Karl V. aus Spanien nach seiner Kaiserkrönung in Bologna die Inseln Malta und Gozo als "Ewiges Lehen" an den heimatlos gewordenen Johanniterorden, der sich daraufhin zum "Malteserorden" umbenannte.


Neubildung eines Ordensstaates

Von 1530 bis 1798 bildete sich auf Malta ein fundamentalistischer Ordensstaat heraus, dessen Staatsoberhäupter den Titel Großmeister führten. Die Europäische Aufklärung brachte den zunehmend verweltlichenden Ritterorden immer mehr unter Druck. Im Jahr 1798 besetzte Napoleon Bonaparte die Insel Malta und vertrieb die Ordensritter auch von dort.


Satzungsziel der christlichen Ritterorden

Das Satzungsziel des ursprünglichen Malteserordens war die adelige übernationale Elitebildung unter ehelosen Männern und die Verteidigung des christlichen Glaubens gegen den Islam. Jedoch führte die moralisch-rechtlich verordnete Triebunterdrückung durch das Zölibat die Männer zur Steigerung ihrer Kriegslust (= Aggression) und Gewalttätigkeit. So machten sich die anarchistischen Kreuzritter immer mehr nationale Mächte zu Gegnern. Dies musste am Ende notwendigerweise zur endgültigen Vertreibung der Ritter aus ihrem Ordensstaat führen.


Neuanfang des katholischen Malteserordens in Rom

Im Jahr 1834 wurde Rom zum neuen Ordenssitz des Malteserordens bestimmt. Im Jahr 1879 ließ Papst Leo XIII. das Großmeisteramt wieder besetzen und gab so dem Ritterorden, der nun satzungsgemäß ein internationales Sozialunternehmen darstellte, formaljuristisch ein neues Staatsoberhaupt. Heute stellt sich die berechtigte Frage, warum ein internationales Sozialunternehmen ein Staatsoberhaupt braucht. Inhaltlich stellt ja der Papst dieses christliche Staatsoberhaupt dar. Sollen die Malteserritter zwei Herren dienen???

Bis heute hat der Malteserorden den völkerrechtlichen Status eines souveränen Staates ohne Territorium. Ein Vergleich mit dem Volk Israel, das Jahrhunderte lang aus seinem Stammland vertrieben in der Diaspora leben musste, drängt sich geradezu auf.


Neuanfang des (protestantischen) Johanniterordens in Berlin

Im Jahr 1852 wurde der erste johanneische Kreuzritterorden, der "Souveräne Ritterorden vom Hospital des heiligen Johannes von Jerusalem", als evangelischer Johanniterorden neu begründet. Damit war das Zölibat abgeschafft!

Im Jahr 1113 hatte Papst Paschalis II. als Reaktion auf seine Gefangennahme und Erpressung durch Salierkaiser Heinrich V. während des Investiturstreits den autonomen Orden der Soldatenmönche gegründet und damit selbst - absichtslos - den globalen Spaltungsprozess zwischen christlicher Moral und säkularem Recht in Gang gesetzt. Dieser Spaltungsprozess hat Europa in der Folge in zahlreiche schreckliche Vernichtungskriege gestürzt.

Nachdem Berlin 1871 zur Hauptstadt des Deutschen Reiches aufgestiegen war, konnte der christliche Fundamentalismus der drei miteinander konkurrierenden Ritterorden - Johanniter-, Malteser- und Deutscher Orden - tragischerweise in Form der "Deutschen Christen" mit Hilfe eines soziopathischen Vollstreckers die absolutistische Macht ein (hoffentlich) letztes Mal an sich reißen. Das Ergebnis dieses erschreckenden (un)menschlichen Phänomens war der "Holocaust" – das kollektiv-rituelle Brandopfer des "Auserwählten Volkes" und die Vernichtung lebensunwerten Lebens durch deutsche Ärzte!!!.

Siehe auch

International.png Den Begriff Rechtsgeschichte UND Ritterorden im weltweiten juristischen Web finden

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