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Rechtsgeschichte (rs)

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Serbien > Rechtsgeschichte
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Der Nationalstaat Serbien heißt in serbischer Sprache ‚Srbija‘. Im zwölften Jahrhundert war Serbien erstmals ein Königreich unter dem griechisch-orthodoxen Christentum von Konstantinopel. Die spätere Serbisch-Orthodoxe Kirche wurde 1219 durch einen griechischen Missionar, den Heiligen Sava, begründet und spaltete sich im Jahr 1879 von den beiden möglichen Mutterkirchen Griechenlands und Russlands ab. Seitdem hat Serbien mit der Hauptstadt Belgrad eine orthodoxe Nationalkirche mit eigenem serbisch-orthodoxen Patriarchen, dem neuen Kirchenoberhaupt.

Dank der Befreiung von der türkisch-islamischen Besatzung wurde Serbien im Jahr 1882 wieder ein christliches Königreich. Der im Volk erwachte religiös-nationale Fanatismus löste im Jahr 1914 durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgers den Ersten Weltkrieg aus. Nach dem Krieg wurde Alexander I. Karadordevic zum König der Serben, Kroaten und Slowenen bestimmt. Er hob die Verfassung auf und herrschte diktatorisch mit Hilfe des Militärs. Von ihm stammte der neue Landesname ‚Jugoslawien‘ für sein geplantes panslawistisches Königreich, das jedoch – naturgemäß bzw. aus formallogischen Gründen - scheitern musste. Im Jahr 1934 wurde Alexander I. bei einem Staatsbesuch in Frankreich zusammen mit dem damaligen französischen Außenminister in Marseille ermordet.


Siehe auch

Eu flag.png Den Begriff Rechtsgeschichte Serbien im juristischen Web der Europäischen Union finden