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Rechtsgeschichte (am)

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Armenien > Rechtsgeschichte
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Die armenische Rechtsgeschichte beginnt mit der Eroberung des kaukasischen Stammesgebietes der ‚Armenier‘ durch die matriarchalischen Meder im sechsten vorchristlichen Jahrhundert. In der Folge herrschten nun Perser, Griechen, Byzantiner, Römer, Araber, Russen und Türken über das Volk der Armenier, das im Jahr 301 n. Chr. als erstes Königreich der Erde das Christentum zur Staatsreligion erklärt hatte. Diese juristische Maßnahme sollte damals der nationalen Selbstbehauptung gegen die zahlreichen völkerwandernden Fremdlinge dienen. Der erste armenische Bischof war Gregor, der Erleuchtete (ca. 240 – 326 n. Chr.), der als orthodoxer Heiliger und Gründer der armenisch-orthodoxen Nationalkirche gilt. Byzanz folgte diesem staatsformenden Vorbild auf dem Konzil von Nizäa im Jahr 325 n. Chr. mit großem Erfolg für das wachsende griechisch-römische Reich, das das alte Staatsgebiet von Armenien im Jahr 387 als ein Grenzland zum Persischen Reich spaltete.

Die staatserhaltende armenische (indogermanische) Rechtssprache und Schrift wurde im Vergleich zu den damaligen Schriftvorbildern des griechischen Alphabets und der semitischen Konsonantenschrift im fünften nachchristlichen Jahrhundert vom „Heiligen Übersetzer“ Mesrop Maschtoz zur Übersetzung der alten Thora und der neuen Evangelien als eigenständige nationale Buchstabenschrift entwickelt. So entstand über die Jahrhunderte der Besatzung und Verfolgung die Armenische Literatur und Musik als nationale Kulturleistung. Die traditionelle armenische Nationalkirche wird heute durch armenisch-katholische und armenisch-evangelische Kirchen ökumenisch geschwisterlich bereichert.

Nach dem Ende der Sowjetunion wurde Armenien mit seiner Hauptstadt ‚Eriwan‘ endlich 1991 ein unabhängiger Staat mit der Amtssprache Armenisch. Der angestrebte Formwandel von der sozialistischen zur demokratischen Republik ist in Arbeit …


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Siehe auch

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International.png Den Begriff Radio Eriwan im weltweiten juristischen Web finden

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