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Raumfahrt (int)

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Rechtshistorische Betrachtung

Die internationale Raumfahrt begann nach dem Zweiten Weltkrieg quasi als Fortsetzung des technischen Wettrüstens der beiden Siegerblöcke im Westen (= Kapitalismus) und Osten (= Kommunismus). Der deutsche Spitzenforscher Wernher von Braun arbeitete für den Westen – nach 1945 aber in den U.S.A.: „Für Amerika begann das Zeitalter der Raumfahrt, als der Satellit EXPLORER I in der Nacht zum 1. Februar 1958 in eine Umlaufbahn um die Erde eingeschossen wurde. Eineinhalb Monate später, am 17. März 1958, folgte VANGUARD I, ein kleiner, nicht einmal 2 kg schwerer Satellit. Jahrelang funkte er seine Signale und trug auf Grund seiner Bahndaten dazu bei, die Form der Erde genauer zu bestimmen. Wie sich ergab, ähnelt sie eher einer Birne als einer Kugel. EXPLORER I wurde mit einem JUPITER-C-Träger gestartet, einer vierstufigen Rakete, in deren Spitze der Satellit saß. …

Gemessen an der JUPITER C[1] war die Leistung der dreistufigen SATURN V, die am 9. November 1967 zu ihrem ersten Probeflug startete, zehntausendmal größer! Dieser 110 m hohe Koloss wog beim Start mehr als 2700 Tonnen. In knapp zwei Jahren wird SATURN V ein bemanntes APOLLO-Raumschiff zum Mond transportieren. Der Fortschritt von Forschung und Technik der Raumfahrt im abgelaufenen Jahrzehnt hat alle Erwartungen übertroffen. Instrumente und Menschen sind mit ständig verbesserten Geräten zu den ersten Erkundungsflügen in den Weltraum gestartet, Roboter gaben Kunde von den Bedingungen auf den nächsten Nachbarn der Erde im All. Das jetzt angebrochene zweite Jahrzehnt könnte man vielleicht als eine Periode vertiefter Forschungen bezeichnen. Nach den Kameras und Instrumenten werden auch Menschen zum Mond vorstoßen und in Raumlaboratorien auf erdnahen Bahnen neue Beiträge zur Wissenschaft leisten – zur Astronomie und Astrophysik, Biologie und Medizin, Geophysik und Geologie mit ihren zahlreichen Forschungsrichtungen. Diese Beiträge werden für Meteorologie und Wetterdienst, Voraussagen über Ernteerträge oder landwirtschaftliche Entwicklungen, Luft- und Wasserverschmutzung, Erdöl- und Erzsuche, Kartenkunde, Luft- und Schiffsverkehr, die Schaffung weltweiter Fernseh-, Datenverarbeitungs- und Archivsysteme oder neuartige Unterrichtsmethoden gleichermaßen von Bedeutung sein.“[2]

Die ersten beiden Nationen bzw. Staaten mit wissenschaftlichen Erfolgen in der Raumfahrt waren die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten von Amerika als Folge des im Jahr 1945 gegen die sogenannten Mittelmächte (Deutsches Reich, Italien, Japan, Serbien u.a.) gewonnenen Zweiten Weltkrieges. Die beiden Rüstungsindustrien verlagerten damals einen Teil ihrer kriegsbedingt auf vollen Touren laufenden Wirtschaftsaktivitäten auf die Weltraumforschung. Die historischen Erfolge verteilen sich zeitlich bzw. wettbewerbsrechtlich wie folgt:

12.04.1961 Start des bemannten russischen Satelliten „Wostock I“ mit Juri Gagarin

03.02.1965 erste ferngesteuerte russische Mondlandung mit der unbemannten Sonde von „Luna 9“ --> Verbindung zwischen Erde und Mond hergestellt!

21. – 27.12.1968 erste amerikanisch bemannte Mondumkreisung mit „Apollo 8“ und dem Triumvirat Bormann, Lovell, Anders

21.07.1969 erste amerikanische Mondlandung mit Hilfe von „Apollo 11“ und dem Triumvirat Armstrong, Aldrin und Collins --> Mond von zwei Erdlingen ca. 22 Stunden betreten!

u.s.w.

Fußnoten

  1. Jupiter ist ein männlicher römischer Göttername; in Griechenland hieß der entsprechende Vatergott Zeus; der Name Jupiter ist die römische Variante von 'Dyaus Pitar', dem Sanskritwort für den Himmelsvater ...
  2. Wernher von Braun, Seite 2, Der Kleine Tierfreund, Nr. 1, Januar 1969, Verlag Helios Diemer KG, Mainz

Siehe auch

International.png Den Begriff Raumfahrt im internationalen juristischen Web finden
Us flag.png Den Begriff "space research" im Vereinigten Staaten juristischen Web finden
De flag.png Den Begriff "Wernher von Braun" im deutschen juristischen Web finden

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