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Philosophenkönigtum

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Der sogenannte Philosophenkönig ist eine moralrechtliche Figur aus Platons dialogischer, d.h. ästhetischer Staatslehre Politeia. Diese Spielfigur verkörpert im ästhetischen, d.h. idealen Staat die gelebte Synthese von politischer Weisheit und sozialer Gerechtigkeit.

Der Philosophenkönig stellt ein theoretisches Ideal dar, das aus rechtspraktischen Gründen von lebenden Männern nicht erreicht werden kann. Das Ideal diente in den Zeiten göttlicher Spiellust (= Gottkaisertum, z.B. in Ägypten) als menschliche, d.h. humanistische Antithese.

Der israelische König Salomon (ca. 965 – 926 v. Chr.) gilt bis heute durch Überlieferungen des Alten Testaments als erster idealtypischer Vertreter des Philosophenkönigs. Heute gilt für viele christliche Gläubige der jeweilige Heilige Vater von Rom als lebendiger Vertreter dieses alten rechtsphilosophischen Ideals.


Siehe auch

International.png Den Begriff Philosophenkönig im weltweiten juristischen Web finden (Philosophenkönig in Deutsch)

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