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Persisches Reich

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Die indogermanische iranische Sprache ('Dari' nach dem Königsnamen 'Darius' bzw. 'Dareios'; Darius I., der Große, ca. 550 - 486 v. Chr. war ein Parthersohn) ist heute noch eine Amtssprache des Iran, von Afghanistan und Tadschikistan. Zum Schreiben werden im Iran jedoch die arabischen, d.h. semitische Schriftzeichen verwendet.


Kulturhistorische Betrachtung

Die erste Herrscherdynastie des alten patriarchalischen Persischen Reiches ist Historikern und Historikerinnen als ‚Achämeniden‘ bekannt. Große Herrschernamen waren Kambyses, Kyros, Dareios, Xerxes und Artaxerxes. Die persische Dynastie wurde nach ‚Achaimenes‘ benannt, dem Stammvater des aus dem Gebiet des heutigen Aserbaidschan in die damals assyrisch besetzte Provinz ‚Fars‘ eingewanderten indogermanischen Stammes. Etwa im Jahr 843 v. Chr. wurde dieses indogermanische Fremdvolk erstmals in altsemitischen Schriften dokumentiert. Da die „Perser“ eine sesshafte Kultur waren, gründeten sie im achten Jahrhundert vor Christus im Nordiran eine eigene staatliche Kultur und konkurrierten mit den benachbarten Reichen. Nach ihrem militärischen Sieg von 609 v. Chr. wurden die Perser die Rechtsnachfolger des Assyrischen Reiches. Der Sieg über die Meder gelang Kyros II., dem Großen, im Jahr 550 v. Chr., der Sieg über Lydien im Jahr 546 v. Chr. und der Sieg über Babylon im Jahr 539 v. Chr. Unter den Nachfolgern von Kyros wurde Ägypten im Jahr 525 v. Chr. unterworfen und mit Griechenland im Jahr 519 v. Chr. ein stetiger Grenzkrieg begonnen.

Wie viele spätere Großreiche auch, hatte sich das Achämeniden-Reich durch seine andauernde Eroberungspolitik im Inneren selbst geschwächt und wurde deshalb von zahlreichen Aufständen geplagt. Auch deshalb konnte im Jahr 331 v. Chr. der junge Griechenführer Alexander I., der Große (356 – 323 v. Chr.), nach seinen zahlreichen militärischen Siegen als Gottkaiser die Rechtsnachfolge in Persien antreten. Das feudalistische Perserreich war in etwa 20 Provinzen (= Satrapien) gegliedert, die jeweils von Statthaltern in Stellvertretung für den Großkönig verwaltet worden waren. Susa, Ekbatana und Babylon waren die bedeutendsten Städte Persiens. Die Residenzstadt „Persepolis“ war als identitätsstiftende Residenz- und Kultstätte von den ‚Achämeniden‘ neu gebaut worden. Im Jahr 332 v. Chr. zerstörte Alexander der Große diese Kultstätte und verdeutlichte damit seinen Rechtsanspruch auf eine religiöse Gefolgschaft der Menschen im ehemaligen Perserreich für die griechische Philosophie nach Aristotelischer Lehre.


Siehe auch

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