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Permafrost

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Der Begriff ‚Permafrost‘ bezeichnet einen Bodenbereich der Erde, der mindestens zwei Jahre hindurch ununterbrochen gefroren ist. Permafrost gibt es vor allem noch in der Arktis, wo die ganzjährig gefrorene Bodenschicht eine Tiefe von über 1,5 km erreichen kann. Die Permafrostgebiete der Arktis sind für den Wasserhaushalt der Erde von größter Bedeutung und spielen auch eine wichtige Rolle als Kohlenstoffspeicher. Der langsame Rückgang der Permafrostgebiete der Erde wird Wasser- und Nährstoffhaushalt der arktischen Ökosysteme empfindlich stören. Die Freisetzung der bisher im Boden fixierten Treibhausgase Kohlendioxyd, Methan und Lachgas wird die Klimaerwärmung weiter verstärken. In den letzten hundert Jahren ist die Permafrostgrenze durch die steigenden Umwelttemperaturen in Kanada um über hundert Kilometer nach Norden zurückgewichen.

Auch in den europäischen Alpen gibt es ab einer Meereshöhe von 2.500 m Permafrostgebiete. In der Schweiz wurde vereinzelt bis zu einer Tiefe von 100 m Permafrost gemessen. Die ehemalige Forschungsgruppe „perm-Alp“ an der Universität Salzburg schätzte bis zu 1,9 Prozent des österreichischen Staatsgebietes als Permafrostregionen ein. Auch in den Alpen haben sich die Permafrostgrenzen bereits nach oben verschoben. Die unabwendbaren Folgen des Abschmelzens der Gletscher und des Auftauens der Böden sind Destabilisierung des Untergrundes, Hangrutschungen, Felsstürze, Steinschlag, Veränderung der Ökologie von Hochgebirgsseen und des Gebirgsklimas.[1]


Fußnoten

  1. Dr. Günter Köck, Tauwetter – Permafrost in den Alpen, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Mitgliedermagazin „Bergauf“ 04/2010, Seiten 19/20, Herausgeber: Österreichischer Alpenverein, Innsbruck

Siehe auch

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