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Pessach

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Sprachphilosophische Betrachtung

Die Diskriminierung des jüdischen Feiertages "Pessach" hat in der lateinischen Sprache eine Spur hinterlassen: 'malus, peior, pessimus' bedeutet ins Deutsche übersetzt: schlecht, schlechter, am schlechtesten.

Lautmäßig ähnlich klingende Namen von antiken ägyptischen, sumerischen und kretischen Gottheiten lassen Rückschlüsse zu, an welche naturreligiösen Kulte sich das jüdische Pessach- bzw. Passah-Fest aus der Zeit nach dem Auszug des Volkes Israel aus dem ägyptischen Pharaonenreich anschließt:

  • Die schamanistische, altägyptische Katzengöttin „Bastet“ besaß – wie zahlreiche andere weibliche Gottheiten – eine zerstörerische Seite, die ‚Pasht‘ genannt wurde. ‚Pasht‘ war die rasende Wildkatze, die alle Feinde besiegte. Diese Katzengöttin wurde in Ägypten auch als rätselhafte „Sphinx“ in Tiergestalt mit Menschenkopf dargestellt. Sie bewacht heute noch als riesiges Monument aus dem zweiten Jahrtausend vor Christus die Pyramiden von Gizeh.
  • Die schamanistische, kretische Mondgöttin, die sich mit dem heiligen Stier (aus Altindien oder/und Altägypten?) rituell vereinigte, wurde ‚Pasiphae‘ genannt. Sie war die Stammmutter der minoischen Königsdynastie, die den Startpunkt der europäischen Kulturentwicklung bildete.
  • Der sumerische Fruchtbarkeitsgott ‚pasusu‘ aus dem „Zweistromland“ (= Mesopotamien) wurde auf überlieferten Abbildungen mit einem Schlangenpenis dargestellt.

Das jüdische Frühlingsfest ‚Pessach‘ mit seinem Festmahl ("Passahlamm") machte demnach den archaischen, orgiastischen Fruchtbarkeitskulten mit ethisch disziplinierender Wirkung nachhaltig Konkurrenz.

Im Jahr 33 nach Christus (rückblickend nach der Kalenderumstellung betrachtet) inszenierte sich der Mamser Jesus selbst als Passahlamm. Daraus entwickelte sich das christliche Abendmahl.


Siehe auch

International.png Den Begriff Passahfest OR Pessach OR Paschah im weltweiten juristischen Web finden