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Osmanisches Reich

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Heute kann rückblickend die Gründung des Osmanischen Reichs durch den türkischen Stammesführer und [[Sultanat|Sultan]] Osman I. als eine türkisch-nationale Reaktion auf die christlich-[[Fundamentalismus|fundamentalistische]] Unterdrückung durch den [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen]] [[Kaisertum|Kaiser]] erkannt werden. Sultan Osman I. kam im Jahr 1288 n. Chr. an die Macht und eroberte zunächst die damals noch griechische "Türkei" als neues [[Land|Siedlungsland]] für sein Volk.
 
Heute kann rückblickend die Gründung des Osmanischen Reichs durch den türkischen Stammesführer und [[Sultanat|Sultan]] Osman I. als eine türkisch-nationale Reaktion auf die christlich-[[Fundamentalismus|fundamentalistische]] Unterdrückung durch den [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen]] [[Kaisertum|Kaiser]] erkannt werden. Sultan Osman I. kam im Jahr 1288 n. Chr. an die Macht und eroberte zunächst die damals noch griechische "Türkei" als neues [[Land|Siedlungsland]] für sein Volk.
  
Die Annahme des [[Islam]] als [[Staatsreligion]] brachte den [[Asien|asiatischen]] Turkvölkern u.a. die Unterstützung der [[Semitische Sprachen|semitischen]] [[Arabien|Araberstämme]] durch religiöse [[Brüderlichkeit]] ein. So konnte sich das Osmanische Reich [[Militärischer Oberbefehl|kriegerisch]] bis zur entscheidenden [[Belagerung|Schicksalsschlacht]] vor [[Wien]] im Jahr 1683 ausdehnen. Danach begann der langsame Rückzug der türkisch-[[Nationalismus|nationalistischen]] Macht aus [[Europa]].
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Die Annahme des [[Islam]] als [[Staatsreligion]] brachte den eingewnderten [[Asien|asiatischen]] Turkvölkern aus dem Altai-Gebirge u.a. die Unterstützung der [[Semitische Sprachen|semitischen]] [[Arabien|Araberstämme]] durch religiöse [[Brüderlichkeit]] ein. So konnte sich das Osmanische Reich [[Militärischer Oberbefehl|kriegerisch]] bis zur entscheidenden [[Belagerung|Schicksalsschlacht]] vor [[Wien]] im Jahr 1683 ausdehnen. Danach begann der langsame Rückzug der türkisch-[[Nationalismus|nationalistischen]] Macht aus [[Europa]].
  
 
* [[Friede von Belgrad (int)|Friede von Belgrad 1739]]
 
* [[Friede von Belgrad (int)|Friede von Belgrad 1739]]

Version vom 6. Januar 2016, 14:20 Uhr

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Heute kann rückblickend die Gründung des Osmanischen Reichs durch den türkischen Stammesführer und Sultan Osman I. als eine türkisch-nationale Reaktion auf die christlich-fundamentalistische Unterdrückung durch den Byzantinischen Kaiser erkannt werden. Sultan Osman I. kam im Jahr 1288 n. Chr. an die Macht und eroberte zunächst die damals noch griechische "Türkei" als neues Siedlungsland für sein Volk.

Die Annahme des Islam als Staatsreligion brachte den eingewnderten asiatischen Turkvölkern aus dem Altai-Gebirge u.a. die Unterstützung der semitischen Araberstämme durch religiöse Brüderlichkeit ein. So konnte sich das Osmanische Reich kriegerisch bis zur entscheidenden Schicksalsschlacht vor Wien im Jahr 1683 ausdehnen. Danach begann der langsame Rückzug der türkisch-nationalistischen Macht aus Europa.

Die völkerrechtliche Auflösung des Osmanischen Reichs erfolgte nach dem Ersten Weltkrieg durch den Friedensvertrag von Sèvres im Jahr 1920. Der erste Staatspräsident der modernen Türkei Mustafa Kemal Pascha, genannt Atatürk, rief am 29.10.1923 die türkische Republik aus. Ankara wurde zur neuen türkischen Hauptstadt erklärt und das Kalifat als religionsrechtliche Staatsform (= Gottesgnadentum statt Laizismus) wurde 1924 völkerrechtlich abgeschafft ...


Siehe auch

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Tr flag.png Den Begriff Osmanlilar im türkischen juristischen Web finden

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