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Napoleon Bonaparte

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Als sich im Jahr 1799 die Französische Revolution in Paris in Anarchie und Chaos verwandelt hatte, kam gerade der französische Militärführer Bonaparte von seinem Ägyptenfeldzug zurück. Er wurde nach römisch-rechtlicher Tradition zum Ersten Konsul für 10 Jahre gewählt.

Pariser Vertrag (1763) als Stimulus

Wie schon bei Gajus Julius Caesar und seinem Adoptivsohn Gajus Octavius („Augustus“) im ersten vorchristlichen Jahrhundert führte auch nach der Französischen Revolution seit dem zornigen Volkssturm auf das Pariser Stadtgefängnis „Bastille“ im Jahr 1789 die in Frankreich vorherrschende Anarchie den republikanischen Staat wieder zurück zur Monarchie.

Am 18. Mai 1804, im Todesjahr von Immanuel Kant, beschloss der französische Senat (aus Angst?) Folgendes:

„Die Regierung der Republik wird einem Kaiser anvertraut, der den Titel ‚Kaiser der Franzosen’ annimmt. Die Gerechtigkeit wird im Namen des Kaisers durch von ihm ernannte Beamte verwaltet. Napoleon Bonaparte (1769 – 1821), gegenwärtig Erster Konsul der Republik, ist ‚Kaiser der Franzosen’. Die Kaiserliche Würde ist erblich in der direkten, natürlichen und gesetzmäßigen Nachkommenschaft Napoleon Bonapartes, in männlicher Linie, nach dem Erstgeborenenrechte und mit beständigem Ausschlusse des weiblichen Geschlechtes und seiner Nachkommenschaft ...“

Diese französische Senatsgesetzgebung unter dem dogmatischen Einfluss der Römisch-katholischen Kirche missbrauchte ihren eigenen siegreichen Heerführer für die politische Abwehrreaktion gegen die „Pragmatische Sanktion“ Kaiser Karls VI. von 1713, die die europäischen Erbtöchter des Adels zumindest subsidiär-juristisch wieder zugelassen hatte.

Unbewusst ging es in Wahrheit um das staatsrechtliche Eigentum an Boden, d.h. um das souveräne französische Staatsgebiet. Für diese nationale Grundlage der Freiheit opferte Napoleon I. im Jahr 1809 seine Ehe mit Joséphine de Beauharnais und heiratete die österreichische Kaisertochter Marie Louise. So wurde Napoleon I. zum Inselhelden bzw. weiterlebenden christlichen Opferkaiser, der in der Verbannung auf der britischen Insel St. Helena im Jahr 1821 starb.

Napoleon II. (1811 - 1832) war der Sohn von Marie Louise und Napoleon Bonaparte. Er war König von Rom ...

Napoleon III. war der Neffe von Napoleon Bonaparte. Er war Französischer Kaiser zwischen 1852 und 1870.

Nachbarschaftliche Betrachtung

Die Gründung des Deutschen Reiches erfolgte als protestantische Gegenreaktion im Jahr 1871 aus nationaler "Notwehr".

Der letzte Deutsche Kaiser Wilhelm II. starb im Jahr 1941 in seinem Exil in Holland ...


Siehe auch

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