Willkommen auf JurisPedia! Sie sind dazu eingeladen, ein Benutzerkonto einzurichten und zu teilzunehmen. Sie dürfen dafür neue Beiträge schreiben oder bearbeiten, oder die Suchemaschine im Recht Ihres Landes verbessern. Nutzer sollten die Lizenzbestimmungen lesen.
Es gibt zur Zeit 16.476 in ständiger Konstruktion …

Monarchie (ir)

aus jurispedia, das gemainsame Recht
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Beitrag ist ein Entwurf betreffend das Iranischem Recht. Ihr könnt Eure juristischen Kenntnisse durch Bearbeitung mitteilen. Ihr könnt auch die Suchemaschine benutzen…
Suche im Iranischem Recht Ir flag.png
Google Custom Search

Iran > Rechtsgeschichte > Monarchie
Ir flag.png



Religionsphilosophische Betrachtung

Das iranische Nationalepos „Schâhnâme“ (= Buch der Könige / Schahs) wurde von dem neupersischen Schriftsteller Abû I-Qâsim Mansûr Firdausî (ca. 941 – 1021) im Mittelalter in Versen verfasst, geschrieben in der arabischen Schriftform der semitischen Eroberer.

Das iranische Nationalepos beginnt mit dem Schöpfungsmythos der zoroastrischen Lehre und erzählt poetisch von der langsamen Entwicklung der persischen Hochkultur in ähnlicher Weise, wie Evolutionäres und Revolutionäres der frühen Menschen auch im Alten Testament bzw. in der Thora für den semitischen Sprachraum schriftlich festgehalten wurden. Der Erzfeind der Iraner war vor der Eroberung durch die Araber laut dem persischen Nationalepos „Tûrân“, d.h. die Turkvölker.

Die Niederlage von König Dareios III. im Jahr 333 v. Chr. gegen den griechisch-makedonischen Eroberer Alexander, den Großen (356 – 323 v. Chr.), wird im persischen Nationalepos „Schâhnâme“ aus Sicht der einst Unterlegenen in Versen geschildert. Das Epos wird in dieser zunehmend historischen Epoche immer mehr zur Chronik. Die Sagengestalten werden allmählich zu historischen Gestalten und bekommen eine noch nicht rechtssicher nachprüfbare, erzählte Biografie. Das persische Nationalepos endet mit dem Eindringen der muslimischen Heere und der Machtübernahme durch die ‚Abbasiden‘-Dynastien ab 750 n. Chr. in Bagdad (heute Irak). Die ‚Abbasiden‘ leiten ihren Namen von Mohammeds Onkel „Abbas“ her. Sie stellten solange auch den Kalifen, bis die türkischen Osmanen als „Erz- oder Erbfeinde“ das Kalifenamt im Jahr 1520 übernahmen bis zu dessen juristischer Abschaffung am 03.03.1924 durch die türkische Republik bzw. Atatürk


Siehe auch

International.png Den Begriff "Iranische Monarchie" im internationalen juristischen Web finden
International.png Den Begriff Firdausi im internationalen juristischen Web finden
Tr flag.png Den Begriff Firdausi im türkischen juristischen Web finden