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Mare nostrum

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Der lateinische Begriff ‚mare nostrum‘ heißt übersetzt ‚unser Meer‘ und bezeichnete im Römischen Reich das Mittelmeer als weibliche Naturgottheit. Das lateinische Wort ‚mare‘, von dem der Frauenname Maria – ursprünglich als Amtsbezeichnung einer Meerespriesterin (Meerjungfrau) - abgeleitet ist, stammt aus Westägypten. Die dortige Stadt ‚Marea‘ war eine der Großen Göttin ‚Mari‘ geweihte Stadt. Die dort lebenden monotheistischen Israeliten erklärten ihren Stammesgott ‚Jahweh‘ einfach zum Ehemann ‚Maris‘ und begründeten so ihr religionsrechtliches Patriarchat. Aus diesem ersten monotheistischen Gott ist heute der christliche Gottvater bzw. Vatergott der göttlichen Dreifaltigkeit geworden.

Die Große Göttin ‚Mari‘ stammte aus Palästina und war dort im 2. Jahrtausend vor Christus die Stammesgöttin der semitischen Amoriter. Die Priesterinnen der "Mari" waren "Marien". Die Amoriter wurden von König Hammurapi von Babylon im 18. Jahrhundert vor Christus kriegerisch unterworfen. Dieser König ist der Herausgeber des ersten überlieferten Codex der Menschheit, der als beschriftete Phallussäule im Original im ‚Louvre‘ in Paris und als Kopie auf der Berliner Museumsinsel steht. Der alte matriarchalische Stadtstaat ‚Mari‘ lag nahe bei der syrischen Stadt „Tall Hariri“ am antiken Haupthandelsweg zwischen Babylon/Bagdad und dem Mittelmeer an der Einmündung des Flusses Chabur in den Euphrat. Die Stadt war ursprünglich eine sumerische Siedlung mit Bewässerungstechnik gewesen, die von arabischen Nomadenstämmen erobert und wirtschaftlich ruiniert worden war.


Sprachphilosophische Betrachtung

Die sprachanalytische Beschäftigung mit den beiden einfachen Lautkombinationen Ma-Na und Ma-Ra macht den unvermeidlichen allmählichen Übergang vom menschlichen Matriarchat zum Patriarchat heute noch verständlich.

Ma-Na war die uralte Wortbildung für die ‚Mondmutter‘ als astro-logisch erlebte Schöpfergöttin und Schicksal der Menschheit. Sie genoss einst eine positive Bewertung (+) im Sinne von lebenserhaltend im ‚Spiel des Lebens‘ unter allgegenwärtiger Todesangst. Die negative Gegenspielerin (-) wurde Ma-Ra genannt, ihr eigener potentieller Aspekt als Todesgöttin (vergleiche: Heimtücke als Mordmerkmal sowie Rechtfertigungsgrund in Deutschland). Der altägyptische Sonnengott ‚Ra‘ entwickelte sich wohl sprachlich durch Abtrennung von dieser älteren vermännlichten Form der mesopotamischen Schöpfergöttin, die in Groß-Griechenland später als Jagdgöttin ‚Artemis‘ abgespalten und verkörpert dargestellt wurde.


Siehe auch

International.png Den Begriff "Mare Nostrum" im weltweiten juristischen Web finden
Tr flag.png Den Begriff Akdeniz im türkischen juristischen Web finden