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Rechtshistorische und rechtsphilosophische Betrachtungen

Um Triebtaten zwischen Menschen gesellschaftlich zunehmend zu vermeiden, müssen die auf der stark bevölkerten Erde zusammentreffenden Personen miteinander gewaltfrei kommunizieren können. Analphabetinnen und Analphabeten setzen sowohl ihre Körpersprachen als auch gesprochene Sprachlaute zur gegenseitigen Verständigung ein und hoffen, dass das Gegenüber die gesendeten Signale richtig interpretiert. Eine deutliche Erleichterung der zwischenmenschlichen Kommunikation konnte durch die Erfindungen der Alphabete im antiken Phönizien und in Altindien sowie der chinesischen Schriftzeichen in Altchina erreicht werden. Seitdem sind juristische und pädagogische Schriftformen und konfliktvermeidende Sprachenübersetzungen durch Schriftgelehrte zumindest möglich.

Der Begriff Alphabet ist eine Wortzusammensetzung der zwei ersten Buchstabennamen Alpha und Beta aus der indogermanischen griechischen Schriftsprache (es gab auch eine semitische griechische Schriftsprache - siehe unten). Das griechische Alphabet setzt sich aus 24 Buchstaben zusammen, die alle einen eigenen Namen tragen. Dies hatte vermutlich nationalpädagogische Gründe. Buchstaben wurden in Griechenland damals ehrfurchtsvoll wie Personen behandelt ...

Die erste alphabetische Schrift hatten jedoch schon die semitischen Phönizier in Kanaan entwickelt. Der matriarchalische Stamm der Phönix-Anbeter, d.h. der Verehrerinnen von Heiligen Opferkönigen, die auf dem Scheiterhaufen verbrannt und dann als Vögel wiedergeboren wurden, um in das paradiesische Jenseits hinüberfliegen zu können, war etwa im dritten vorchristlichen Jahrtausend aus Persien oder Arabien über Syrien in ihr neues Siedlungsgebiet am Mittelmeer eingewandert. Es gelang diesem Volksstamm zwischen den drei angrenzenden antiken Hochkulturen die dortigen ägyptischen Hieroglyphen bzw. babylonischen Keilschriften zu einer genialen Schriftsynthese fortzubilden. Sie entwickelten etwa um 1000 v. Chr. eine eigenständige Schrift, die aus 22 Konsonantenzeichen ohne Vokale bestand und linksläufig zu lesen war.

Das altgriechische Alphabet, aus dem sich später sowohl die lateinischen als auch die russischen Schriftsprachen herausentwickelt haben, besteht dagegen aus Konsonanten (Mitlauten) und Vokalen (Selbstlauten). Zwischen 1000 und 500 v. Chr. war Altgriechisch noch linksläufig. Etwa zeitgleich mit der Umstellung der Schrift auf Rechtsläufigkeit entstand - unter der Bundesregierung von Perikles - auch das griechische Common law, aus dem sich wiederum durch professionelle Pandektistik unter dem späteren Gewaltmonopol der kaiserlichen Staatsreligion das Römische Recht entwickelte.

Der Römische Kaiser als völkisch anerkannter Machthaber im Reichsamt ging im Inferno der beiden Weltkriege unter. Ob die vielen christlichen Kaiserseelen das Tor zum Jenseits ("Hohe Pforte"?) passieren konnten, bestimmten am Ende die Päpste und die Patriarchen durch ihre Selig- und/oder Heiligsprechungen. Der deutsche Volksmund sagt: "Wer's glaubt, wird selig" ...


Siehe auch

De flag.png Den Begriff Maßnahmenkatalog im deutschen juristischen Web finden