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Louisiana

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Rechtshistorische Betrachtung

Der nordamerikanische Fluss ‚Mississippi‘ wurde im 17. Jahrhundert von den Großen Seen aus von französischen Einwanderern erforscht. Vom Michigan-See aus wurden bis zur Flussmündung im Süden französische Forts angelegt. Einige überlieferte Namen sind Fort St. Joseph, Fort St. Louis, Fort Prudhomme und Fort Maurepas. Am Flussnetz des Mississippi-Beckens bildete sich langsam die französische Kolonie „Louisiana“, die nach dem damaligen Französischen König Louis (Ludwig) XIV. (1638 – 1715) benannt wurde.

Im Vertrag von Paris wurde nach dem Kolonialkrieg mit dem Vereinigten Königreich England und Schottland (= Großbritannien) „Louisiana“ 1763 vorübergehend an die Spanische Krone – und damit an das Heilige Römische Reich Deutscher Nation - übereignet. Damals herrschte in Großbritannien schon das protestantische deutsche Adelshaus Hannover. Im Tausch erhielt England damals das spanische Florida. Das römisch-katholische Frankreich hatte den Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763 gegen die Anglikanische Britische Krone verloren. Später wurde dieser Landtausch wieder rückgängig gemacht und „Louisiana“ konnte vom säkularisierten Frankreich völkervertraglich verkauft werden.

Im Jahr 1774 hatte das Quebec-Gesetz die Grenze der neuen kanadischen Kolonie bis an den Mississippi vorgeschoben. Ein Jahr später brach der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg aus, der von 1775 bis 1783 dauerte und zum Sieg der nördlichen Unionsstaaten über die Konföderierten Südstaaten führte. „Louisiana“ war damals spanisch und daher noch kein „Südstaat“.

Im Jahr der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika durch die erklärte und völkerrechtlich anerkannte Rechtskraft der ersten demokratischen Verfassung der Menschheit 1789 brach die Französische Revolution in Paris aus. Die Hinrichtung des Französischen Königs Louis XVI. am 21.01.1793 geschah im Namen des französischen Volkes. Die nun ungeliebte Kolonie „Louisiana“ samt ihren Einwohnerinnen und Einwohnern wurde 1803 von Napoleon Bonaparte an den US-Präsidenten Thomas Jefferson (1743 – 1826) zum Zweck der französischen Staatsfinanzierung verkauft. Im Jahr 1812 wurde „Louisiana“ schließlich ein Gliedstaat der wachsenden U.S.A. Die Landeshauptstadt von „Louisiana“ ist ‚Baton Rouge‘. Sie liegt nordwestlich von ‚New Orleans‘.