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Lex Aquilia

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Hauptseite > Römisches Recht > Corpus Iuris Civilis > Juristenlatein > actio
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Die „actio legis aquiliae“ war seit dem Erlassjahr 286 v. Chr. eine römisch-rechtliche Klage bei unerlaubter Handlung gegen rechtlose Menschen im Römischen Reich. Mit dieser wichtigen Rechtsfortbildung wurden damals die Familienväter mit römischem Bürgerrecht gesetzlich zu Rechtssubjekten und potentiellen juristischen Verteidigern ihrer Frauen, Kinder, Knechte, Mägde, Sklavinnen und Sklaven (= Leibeigentum) erhoben. Die „lex Aquilia“ war ein sozialreformierendesPlebiszit“, das der damalige Volkstribun Aquilius bei der gesetzgebenden Versammlung in Rom beantragt und durchgesetzt hatte. Das bahnbrechende Reformgesetz hatte alle bis dahin geltenden römischen Gesetze über einen widerrechtlich zugefügten Schaden und seine gerichtliche Behandlung aufgehoben bzw. ersetzt (z.B. grausame Talion-Regelungen).


Quelle

Ulpian in D. 9. 2. 1 des „Corpus Iuris Civilis


Siehe auch

International.png Den Begriff "lex Aquilia" im weltweiten juristischen Web finden
De flag.png Den Begriff "lex Aquilia" im deutschen juristischen Web finden
Fr flag.png Den Begriff "lex Aquilia" im französischen juristischen Web finden ("lex Aquilia" in Deutsch)
International.png Den Begriff Ulpian im weltweiten juristischen Web finden