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Levi

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Der altorientalische Stamm Levi Israel ist gemäß 1. Mose bzw. Genesis 49.5 ein Bruderstamm, d.h. ein notwendigerweise verbündeter Stamm zu Simeon Israel. Beide Stämme sind Kriegerstämme, die ihre Ziele mit Gewalt durchsetzen. Sie töten im Zorn (siehe 1. Mose bzw. Genesis 34.25) und üben damit Blutrache. Sie können die neue väterliche Friedensordnung noch nicht achten. Sie gelten daher im Israelischen Brüderbund offiziell als Straftäter. Sie werden jedoch nicht aus dem Stammesgebiet verbannt, sondern gemäß 1. Mose bzw. Genesis 49.7 im Reich verteilt bzw. zerstreut (= Diaspora).

Leviathan war der hebräische Name für die Große Schlangengöttin des Polytheismus. Ihre Priester hießen ursprünglich Levi und galten als ihre Gottessöhne. Sie waren Schlangenbeschwörer.

Die ‚Große Schlange’ wird in Indien als Kundalini-Kraft verehrt, als innere weibliche Seelenkraft jedes Menschen. Sie kann gegebenenfalls den Yoga übenden Menschen durch Selbsterziehung zur Erleuchtung, d.h. zur Selbsterkenntnis seiner Kundalini-Kraft führen (vergleiche: Dschainismus).

Ein bedeutendes Heiligtum der Großen Schlangengöttin war der Khmer-Tempel in Angkor Wat in Kambodscha.

Im 17. Jahrhundert, dem Zeitalter des Naturrechts, gab Thomas Hobbes seiner Staatslehre den symbolischen Namen „Leviathan“ – ein (gespielter?) geisteswissenschaftlicher Rückfall in vorchristliche Zeiten zur Provokation seiner zahlreichen Leserschaft. Die Deutschen hatten bedauerlicherweise - als noch Unaufgeklärte - das englische Spiel zunächst nicht verstanden und wählten sich 1933 ihren ‚Oberwolf’ Adolf Hitler. Die Spanier ahmten dies mit Francisco Franco Bahamonde nach. Die katastrophalen Folgen dieser „Spiele“ sind bekannt. Lernen wir daraus!


Sprachphilosophische Betrachtung

Das deutsche Sprichwort „Jemandem die Leviten lesen“ bedeutet, jemandem eine religionsrechtliche Straf- oder Neuorientierungspredigt zu halten. Vor dem Rabbinatsgericht galt die Thora als Gesetzestext. Die Entstehung und kontinuierliche Pflege des deutschen Sprichworts durch den „Volksmund“ zeugt von der gewohnheitsrechtlichen Übernahme der Thora in die christliche Moralphilosophie. Umso unverständlicher erscheint vor diesem rechtshistorischen Hintergrund der deutsche Antisemitismus.

Vergleicht man den Sinn und Zweck der „Levitenlesung“ mit der aufgeklärten Judikative in der Bundesrepublik Deutschland, dann dienen heute die Erziehungsmaßregeln und Zuchtmittel des Deutschen Jugendstrafrechts einem ähnlichen Zweck wie einst das „Levitenlesen“. Deshalb sollten diese richterlichen Erziehungsmaßnahmen als vorläufige oder erfolgreiche Alternative zur Jugendstrafe allen pubertierenden Jugendlichen während ihres Adoleszenzkorridors in Deutschland bekannt und verständlich gemacht werden. Diese moderne Form des „Levitenlesens“ hat dann nichts mehr mit dem Judentum zu tun, sondern liegt im nationalen Interesse


Siehe auch

International.png Den Begriff Levi OR Leviathan im weltweiten juristischen Web finden
De flag.png Den Begriff Levitenlesen OR "Leviten lesen" im deutschen juristischen Web finden