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Das ursprüngliche Lebenssakrament der Menschenvölker ist noch heute bekannt unter den Begriffen bzw. Namen:

Göttlicher Kessel der Wiedergeburt, Heiliger Fluss Styx, Heiliger Gral bzw. Hvergelmir - vielleicht auch als Bundeslade.

Im Christentum ist vom Lebenssakrament als materielles Symbol nur das Taufbecken geblieben - im Islam die Kaaba.

Im aufgeklärten säkularen Recht nennt man das Lebenssakrament heute Mutterschutz, Kinderschutz, Opferschutz, Familienschutz und/oder Umweltschutz, Naturschutz, Artenschutz, Gewässerschutz und nationaler Mutterbodenschutz. Der Rechtsstaat Deutschland stellt auf Antrag (= Bedingung) Lebensbescheinigungen aus.


Inhaltsverzeichnis

Religionsphilosophische Betrachtung

Im finnischen Nationalmythos „Kalevala“ wird unter anderem die Wiederherstellung bzw. Reparatur des einst von den besserwissenden Menschenvölkern zerstörten Lebenssakraments „Sampo“ prophezeit. Die einst gesungenen Verse, übersetzt in die deutsche Sprache, lauten folgendermaßen:

„Ambossmeister Ilmarinen, urzeit-alter Schmiedemeister, schmiedete mit schnellen Schlägen, hämmert‘ hastig mit dem Hammer, schmiedete geschickt den Sampo: Mehl mahlt er auf einer Seite, Salz mahlt er auf einer andern, auf der dritten mahlt er Münzen.

Und schon mahlt der neue Sampo, dreht sich schon der bunte Deckel, mahlt am Morgen voll ein Kornmaß, mahlt ein Kornmaß zum Verzehren, mahlt ein zweites zum Verkaufen, mahlt ein drittes zum Verwahren.

Nun war froh des Nordlands Alte, brachte bald den großen Sampo in den Steinberg von Pohjola, in den Schoß des Kupferhügels, hinter neun sehr starke Schlösser; wurzelte ihn ein mit Wurzeln in die Erde tief neun Klafter; eine bis zum Mutterboden, eine stößt in Wasserwirbel, in den Heimatberg die dritte.“[1]


Sprachphilosophische Betrachtung

In der spanischen Sprache wird die Wachstumskategorie 'Zeit' mit dem Wort 'tiempo' bezeichnet. Dieses Wort hat Ähnlichkeit mit dem mythischen Begriff "Sampo".


Nationale Straftaten gegen das Leben

u.a.

Rechtsphilosophische Betrachtungen bzw. fünf (5) Begründungsversuche für die Menschenlebensform

1. Anthropologischer Sinn: Der Mensch wird als „Krone“ der Schöpfung betrachtet. Er postuliert selbst seine narzisstisch-absolutistische Machtstellung in der Natur, die von Zeit zu Zeit im ohnmächtigen Erleben der Naturkatastrophen als Utopie entlarvt wird. Die anthropologische Begründung der Menschenlebensform muss daher im Informationszeitalter scheitern.

2. Sittlicher Sinn: Das sesshafte Zusammenleben von Menschen entwickelt aus der Erfahrung von Gewalt und Gegengewalt heraus unbewusste sittliche Spielregeln. Die schriftliche Form dieser Spielregeln führte rechtshistorisch über die Pandektistik als Methode zur Stadtstaatsbildung. Der Staat als (natürliche) Wohnform mit örtlich verschiedenen Sittenregeln wird rein empirisch, d.h. subjektiv als „gut“ begründet. Ähnlich sittliche Stadtstaaten gründeten Städtebünde miteinander. Die sittliche Begründung dieser Menschenlebensform stellt reines Gewohnheitsrecht dar. Sie kann keine globale Geltung erlangen, da sie die nomadisch lebende Bevölkerung ausblendet bzw. ignoriert.

3. Religiöser Sinn: Monotheismus oder hierarchischer Polytheismus begründen ortsunabhängige Religionsrechte mit Hilfe von Wundern und dem sogenannten Gottesgnadentum. Deshalb ist der religiöse Lebenssinn vor allem in nomadischen Lebensformen erfolgreich. Durch die Europäische Aufklärung sind religiöse Begründungen formaljuristisch zu Satzungsrecht geworden. Eine religiöse Begründung der Menschenlebensform gehört daher heute zur geschützten oder ungeschützten, weil fundamentalistisch verfolgten Privatsphäre der Gläubigen.

4. Juristischer Sinn: Da ein regionales Staatsrecht eine rein menschliche „Schöpfung“ durch Rechtsakt (verfassungsgebende Versammlung) darstellt, kann Recht aus formallogischen Gründen nicht durch sich selbst begründet werden. Staatsrecht kann erst durch die gegenseitige Anerkennung (= Solidarität) von mindestens zwei Staaten völkerrechtliche Geltung erlangen. Gegenseitige Anerkennung wird durch Nachbarstaatsrecht völkerrechtlich wirksam erklärt (= Freundschaft?).

5. Psychologischer Sinn: Wenn der „homo sapiens“ als das einzige Geistgeschöpf der irdischen Evolution bezeichnet wird, dann argumentiert der Mensch selbst psychologisch mit Hilfe seines menschlichen Gehirns, seines Denkens und seiner Sprache. Alle psychologischen Argumente Einzelner sind aus formallogischer Sicht Zirkelschlüsse. Erst die Schwarmintelligenz zahlreicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fakultäten kann Wahrheit für ihre Erkenntnisse beanspruchen ...


Fußnoten

  1. Harald Falck-Ytter, Kalevala Erdenmythos und Menschheitszukunft, Seiten 82/83, J. Ch. Mellinger Verlag GmbH, Stuttgart 1993, mit freundlicher Genehmigung des Carl Hanser Verlages, München

Siehe auch

International.png Den Begriff Leben UND Sakrament im weltweiten juristischen Web finden
Nl flag.png Den Begriff groei im Niederlanden juristischen Web finden

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