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Lamaismus

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Hauptseite > Religionsrecht > Geistlichkeit > Buddhismus
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Der buddhistische Titel ‚Lama‘ kommt aus der tibetischen Sprache und bezeichnet(e) eine hierarchische Glaubensfamilienbeziehung zu einem Mann ('Papa' anstatt ‚Mama‘). Die Anrede ‚Vater‘ im christlich-deutschsprachigen Rechtsraum ist vergleichbar. Es gibt im Buddhismus – wie in allen langlebigen Religionen - eine gewachsene Lama-Hierarchie. Der oberste Lama mit zusätzlicher weltlicher Herrschaftsmacht heißt bekanntlich Dalai Lama. Er ist mit dem Papst vergleichbar. Sein Exil-Ashram in "Dharamshala" ist eine rechtliche "Insel" auf indischem Staatsgebiet.

Der oberste rein geistliche Lama ist der Pantschen Lama. Er ist mit dem Vorsitzenden der Schweizer Bischofskonferenz vergleichbar. Im Gegensatz zum Christentum unterrichten die buddhistischen Religionslehrer auch die Friedenskunst des gesunden Loslassens zu Lebzeiten. Die drei Grundtugenden des Buddhismus sind ethische Reife, geistige Ruhe und intuitives Wissen (= Weisheit).

Aus aufgeklärter europäischer Sicht stellt der Buddhismus keine Rechtslehre dar, sondern ist eine geistliche Tugendlehre. Die (juristische) Person des Dalai Lama dient „nur“ dem Überleben der bedrohten Religion ...


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Siehe auch

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