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Kriminologie

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Der erste Lehrstuhl für die interdisziplinäre, empirische Erfahrungswissenschaft Kriminologie wurde in Deutschland im Jahr 1959 an der Universität Heidelberg eingerichtet. Kriminologen und Kriminologinnen forschen nach den Ursachen und Zusammenhängen von Kriminalität. Das Institut für Kriminologie an der Universität Tübingen nahm seine Forschungs- und Lehrarbeit im Jahr 1962 auf. Der erste Tübinger Hochschullehrer für Kriminologie war Hans Göppinger, der seine öffentliche Abschiedsvorlesung dort am 27.06.1986 hielt. Unter seiner Leitung war die Methode der idealtypisch vergleichenden Einzelfallanalyse (MIVEA) entwickelt worden.


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Rechtshistorisch-kriminalistische Kunstbetrachtungen

Der Altarraum unter dem Kirchturm der Michaelskirche von Winterbach im Remstal zeigt an seiner Decke zwischen fünfblättrigen dunkelroten Blütendarstellungen auch achtzackige hellrote Sterne. Das Jahr der Erbauung der Michaelskirche in der mittelalterlichen Wehrkirchenform ist durch den Eckquader mit eingemeißelter Inschrift für das Jahr 1309 (MCCCVIIII) dokumentiert. Die dunkelroten Blüten führen die Blicke der Betrachtenden vom Erdboden der Erfahrung zum rosettenförmigen Schlussstein des frühgotischen Chorgewölbes. Dort endet allegorisch der Erdenraum, denn es ist der höchste Punkt des ganzen Kirchenraumes. Die helleren Sterne zwischen den Blüten könnten eine symbolische Darstellung des Himmelsraumes sein. Oder sie sind die irdischen Wappensterne der Adeligen aus der südfranzösischen Kreuzritter-Dynastie „Baux“, die wie „Sterntaler“ vom Himmel regnen (= These 1).

Im Jahr 1268 wurden die beiden jungen Ritter Konradin von Schwaben und Friedrich von Baden in Neapel als kirchenfeindliche Rebellenführer standrechtlich hingerichtet. Die toskanischen „Ghibellinen“ unter der Führung ihres angeforderten deutschen, sechzehnjährigen „Messias“ aus Schwaben („adventus conradini“) hatten die entscheidende Schlacht bei Tagliacozzo in Italien gegen Karl von Anjou und seine „Guelfen“ am 23.08.1268 verloren. Nach diesem zu frühen Tod des letzten Schwabenherzogs Konradin wurde Augsburg, die Hauptstadt von Schwaben, im Jahr 1276 durch König Rudolf I. von Habsburg zur Freien Reichsstadt erhoben. Der wirtschaftliche Aufstieg Augsburgs als großbürgerliche Handelsstadt begann. Die erneute Unterwerfung dieser Reichsstadt konnte dann im Jahr 1555 durch den „Augsburger Religionsfrieden“ abgewendet werden.

Der militärische Sieger in Italien, Karl von Anjou aus der französischen Dynastie der „Capetinger“, blieb bis zu seinem Tod im Jahr 1285 der vom römisch-katholischen Papst belehnte (= belohnte) und damit vom Römischen Kaiser unabhängige Herrscher des italienischen Stadtstaates Neapel. Als Bruder des französischen Königs Ludwig IX., des Heiligen (1226 – 1270), begründete er die neue französisch-italienisch-romanische Dynastie „Anjou“ in der Provence. Diese stauferfeindliche Dynastie als Guelfenpartei-Anhängerin hatte in der jüngeren Linie bis zum Jahr 1435 Bestand. Danach gliederte der absolutistische französische König Karl VII. (1403 – 1461), der dank seiner patriotischen Heerführerin Jeanne d’Arc (ca. 1412 – 1431) gegen die Engländer gesiegt hatte, die einst unabhängigen Lehen wie Burgund, Anjou, Maine und die Provence wie römisch-rechtliche Provinzen in seinen wachsenden französischen Zentralstaat mit stehendem Heer ein. Die Feudalkriege zwischen den konkurrierenden französischen Dynastien der „Capetinger“, „Burgunder“, der Adelshäuser „Anjou“, „Valois“ und „Bourbon“ hatten im wahren Wortsinn verheerende Folgen und führten zur Verarmung der Bevölkerung in vielen Gegenden Europas. Manche gnädige römisch-katholische Herrschaft finanzierte in schutzbedürftigen ländlichen Dorfgemeinden massive Steinkirchenbauten als christlich geweihte Schutz- und Kulturräume mit eigenem Kirchenasylrecht.

So dürfte es auch im ländlichen, salisch-staufischen Kleinod Winterbach im Jahr 1309 gewesen sein. Woher das Geld und die Baumeister für die Michaelskirche kamen, ist nicht überliefert. Jedoch sind die alten bunten Wandbilder der Kirche immer noch sehr deutlich als künstlerische Vermittlungsformen mit christlichem Lehrzweck zu erkennen. Die ältesten erhaltenen Fresken aus der Erbauungszeit der Wehrkirche befinden sich im Altarraum und zeigen Szenen des Marienlebens und aus der Kindheit Jesu. Auch die gemalten Lehrgleichnisse vom Erzengel Michael als göttlichem Richter sowie vom Teufel mit der „Kuhhaut“, d.h. mit auf Pergament geschriebenem falschen Geschwätz - protokolliert für das „Jüngste Gericht“ -, sind noch deutlich zu erkennen. Ein im 20. Jahrhundert vor dem Verfall gerettetes Freskenfragment aus einer bisher undeutbaren Heiligengruppe könnte als Erinnerungsbild den jungen, lockenhaarigen Herzog Konradin, gekrönt und mit Schwert umgürtet, in einem roten Gewand zeigen (= These 2). Das Fragment, das ihn wahrscheinlich zusammen mit seiner trauernden Mutter als eine auferstandene Seele zeigen soll, wurde von Restauratoren auf Leinwand gezogen und so für die spätere Deutung durch die forschende Nachwelt gerettet.

Im ganzen ehemaligen römischen Rechtsraum waren angetraute Ehefrauen von ihrem jeweiligen Ehemann rechtlich und wirtschaftlich abhängig. Die leibliche Mutter des letzten Herzogs von Schwaben, Elisabeth von Wittelsbach (1227 – 1273), hatte als Witwe des Deutschen Königs Konrad IV. (1237 – 1254) im Jahr 1259 den Grafen von Tirol in seiner Stammburg bei Meran geheiratet. Ihr Sohn Konradin aus erster Ehe stand als minderjähriger Halbwaise bis 1266 unter der Vormundschaft des Herzogs von Bayern. Der adelige Nachbar im Westen, Graf Ulrich von Württemberg, besaß damals als Ritter den militärischen Rang eines Marschalls von Schwaben. Er galt damit als dem jugendlichen Herzog Konradin standesrechtlich unterstellt. Rechtsnachfolger in der Lehenspyramide des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“ für die süddeutsche Region wurde das Haus Württemberg offiziell erst im Jahr 1495. Damals wurde Graf Eberhard V. (1445 – 1496) auf dem Reichstag zu Worms zum Herzog Eberhard I. „im Barte“ erhoben. Zwischen 1268 und 1495 blieb die Reichsverwaltung für das ehemals kaiserliche Salierlandgut Winterbach relativ ungeklärt. Graf Eberhard I. von Württemberg wurde im Jahr 1309 von Kaiser Heinrich VII. (1308 – 1313) aus dem Haus Luxemburg wegen Amtsmissbrauchs als Landvogt mit der – befristeten - Reichsacht sanktioniert. Also ist die damals erneuerte Wehrkirche in Winterbach mit ihrem Zugang aus Richtung Osten nicht mit Geldern aus der Grafschaft Württemberg finanziert worden.

Im Jahr 1324 wurde Kaiser Ludwig IV. „der Bayer“ (ca. 1283 – 1347) aus der Dynastie Wittelsbach, von Papst Johannes XXII. aus Avignon (ca. 1245 – 1334) mit dem Kirchenbann bestraft. Während der folgenden langjährigen Kirchenschließung von 1324 bis 1338 könnten die ersten kunstvollen Fresken im südeuropäischen Bilderbuchstil in der Michaelskirche gemalt worden sein (= These 3). Als Sponsor der gotischen Ausschmückungen der dörflichen Michaelskirche in Winterbach könnte eine der drei Freien Reichsstädte Esslingen am Neckar, Schwäbisch Gmünd oder Schwäbisch Hall in Frage kommen. Diese alten, befestigten Städte verdankten ja ihre reichsstädtische Lehensunabhängigkeit mit Privilegien im alten Reichsland Schwaben der untergegangenen staufischen Herzogs-, Königs- und Kaiserdynastie. Das ehemals staufische Winterbach liegt an einem in der Kelten- und Römerzeit sehr wichtigen Salzhandelsweg. Die Stadt Schwäbisch Hall mit ihrem natürlichen Salzvorkommen hatte seit dem Jahr 1276 ein regionales Gerichtsprivileg besessen, das ihr Graf Rudolf I. von Habsburg (1218 – 1291) aus dem heute schweizerischen Aargau nach seiner Wahl von 1273 als Deutscher König verliehen hatte. Die selbstlose Finanzierung bzw. Stiftung einer teuren Dorfkirche durch die Schwäbisch Haller Bürgerschaft im relativ weit entfernten Winterbach ist jedoch eher unwahrscheinlich.

Im Jahr 1312 hatte die Freie Reichsstadt Esslingen nachweislich die aufstrebende Stadt Schorndorf im Remstal militärisch eingenommen. Sie konnte sie jedoch nur knapp zwei Jahre reichsstädtisch für Kaiser Heinrich VII. von Luxemburg mitverwalten. Zwischen 1314 und 1330 gab es im Reich zwei Deutsche Könige: den Habsburger Friedrich „den Schönen“ und Ludwig „den Bayern“. Deshalb war vorübergehend keine Rechtssicherheit im Reich gegeben. Obwohl Winterbach wegen seiner wirtschaftlichen Bedeutung als keltisch-römische Handelsstation viel früher christianisiert worden war als Schorndorf, gehörte das christliche Dorf mit seiner jahrhundertealten Pfarrei spätestens seit 1359 zur Mutterkirche von Schorndorf. Für das Jahr 1360 ist noch ein militärisches Gefecht historisch belegt zwischen dem Grafen von Württemberg aus Beutelsbach/Stuttgart und den Truppen von Kaiser Karl IV. von Luxemburg (1316 – 1378), der seit 1346 König von Böhmen in Prag und seit 1355 Römischer Kaiser war. Im Jahr 1356 erließ der Kaiser das berühmte Reichsgesetz „Goldene Bulle“ zur zukünftigen rechtlichen Regelung der Königswahl durch deutsche Kurfürsten. Die Ritterheere von Württemberg erlitten bei Schorndorf eine militärische Niederlage gegen die kaiserlichen Truppen von Karl IV. aus Böhmen. Jedoch machte ein vernünftiger Friedensschluss Schorndorf nachweislich ab 1362 zur „gräflich-wirtembergischen Amtsstadt“ und damit die neue Wehrkirche von Winterbach zu württembergischem Immobilienbesitz. Für den militärischen und rechtlichen Schutz der Michaelskirche hatten deshalb die Grafen oder Herzöge von Württemberg „exekutiv“ gemäß Patronatsrecht zwischen 1362 und 1806 (= Reichsende) zu sorgen. Als Zeuge der historisch ersten reichsunmittelbaren Freiheitsphase der bürgerlichen Gemeinde Winterbach zwischen 1268 (Ende der Stauferdynastie) und 1362 (Frieden bei Schorndorf) kann der eigene „Schultheiß“ dienen. Schon für 1293 ist dieser weltliche Bürgermeister für Winterbach dokumentiert. Der Name eines rechtshistorischen Schultheißen von Winterbach auf einer notariellen Urkunde aus dem Jahr 1293 wird als Heinrich Forster überliefert. Bis heute wurde die kommunale Eingemeindung von Winterbach nach Schorndorf dem Muster der kirchenrechtlichen Unterstellung von 1359 nicht nachvollzogen. Winterbach hat sich über viele Jahrhunderte hinweg als rechtlich unabhängige, bürgerliche Kommune, d.h. als „Gallisches Dorf“ im Remstal behaupten können. Die Wehrkirche in der Dorfmitte diente den schwäbischen Bauern- und Handwerkerfamilien als „Zitadelle“ unter dem Schutz ihres dreieinigen Gottes und ihrer christlichen Heiligen.

Die Westöffnung der Wehrmauer um die Michaelskirche Richtung Beutelsbach/Stuttgart wurde erst vierhundert Jahre nach der Kircheneingemeindung nach Osten, nach Schorndorf, im Jahr 1758 von einem Steinmetzbetrieb als Spitzbogendoppelportal geschaffen. Dies geschah damals im Auftrag der schon im Jahr 1534 evangelisch-lutherisch gewordenen „Württembergischen Landeskirche“. Der regierende Herzog von Württemberg als Landeskirchenoberhaupt setzte nachweislich ab 1729 einen besoldeten Amtmann für seine Stabsgemeinde Winterbach mit den Teilorten Manolzweiler, Schlichten, Rohrbronn und Hebsack ein. Dieser zunächst kirchenabsolutistische und später religionsverfassungsrechtliche Verwalter arbeitete und wohnte vor Ort in Winterbach bis kurz nach der Französischen Revolution. Erst ab 1808 nach Ende des Reiches durften sich die männlichen Bürger von Winterbach wieder ihren eigenen Schultheißen „basisdemokratisch“ wählen. Die Finanzierung der Kirchensanierung im 18. Jahrhundert wurde demnach durch den damaligen Immobilieneigentümer Herzog Carl Eugen von Württemberg (1728 – 1793) abgesichert. Die mittelalterlichen Fresken in der Michaelskirche wurden dabei undokumentiert übermalt, aber glücklicherweise nicht völlig zerstört.

Im „Tour Ferrande“ in der südfranzösischen Stadt Pernes-les-Fontaines in Vaucluse, einem Departement in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur östlich von Avignon, gibt es mittelalterliche Wandmalereien, die in ihrer künstlerischen Ausführung den ersten biblischen Wandbildern in der Michaelskirche ähnlich sind. Die Fresken in Südfrankreich stammen etwa aus der Zeit zwischen 1285 und 1331 aus einem ursprünglich staatskirchlichen Gebäude. Ritter Barral I. (1217 – 1270) aus dem traditionsreichen Adelshaus der „Baux“ diente einst seinem unabhängigen römisch-rechtlichen Lehnsherrn, dem Grafen von Toulouse. Die Universität von Toulouse wurde bereits im Jahr 1229 nach Padua (1222) und Neapel (1224) zur männlichen Elitenbildung für das Reich gegründet. Im Jahr 1271 fiel die mächtige südwestfranzösische Grafschaft durch Heirat an die französische Krone in Paris. Papst Clemens IV. (ca. 1200 – 1268), ein kirchlicher Rat des französischen Königs Ludwig IX., hatte im Jahr 1265 dessen Bruder Karl von Anjou mit dem Stadtstaat Neapel belehnt. Karl von Anjou aus der französischen Königsdynastie der „Capetinger“ eroberte 1266 auch Sizilien und besiegte dort König Manfred, den nichtehelichen Sohn von Stauferkaiser Friedrich II. (1194 – 1250). Karl von Anjou hatte dann als römisch-rechtlicher Richter seinen treuen Ritter Barral I. von „Baux“ im Jahr 1268 als Verwalter mit richterlicher Befugnis für das ehemals staufische Sizilien eingesetzt. Dieser ritterliche Verwalter könnte die in Neapel miterlebte Hinrichtung des jugendlichen deutschen Ritters mit kaiserlicher Abstammung zum Anlass genommen haben, mit letztwilliger Verfügung vor seinem letzten Kreuzzug im Jahr 1270 für eine christlich missionierende, künstlerische Wiedergutmachungsleistung in der Heimat des getöteten Schwabenherzogs zu sorgen (= These 4).

Ziemlich zeitgleich mit Winterbach wurde in Avignon ab 1309 der Bau des befestigten Residenzschlosses im gotischen Stil für die römisch-katholischen Päpste in ihrer „Babylonischen Gefangenschaft“ begonnen. Dort war jahrzehntelang die größte Baustelle Europas. Der Enkel von Ritter Barral I. von „Baux“, Barral II. (1301 – 1331), war Richter und unverheirateter Ritter des Johanniterordens in Pernes-les-Fontaines in der Provence zur Zeit des Kirchenschismas zwischen Frankreich und Deutschland. Kreuzritter Barral II. von „Baux“ könnte als Testamentsvollstrecker mit christlicher Ritterethik die zur Mäßigung der Fehden zwischen Gegenkönigen und Gegenpäpsten in Europa als notwendig empfundene Buße im Herzogtum Schwaben verwaltungsrechtlich umgesetzt haben: die malerische Vollendung der Kirchenfresken in Form von biblischen Lehrszenen als „Stiftung“ mittels Beauftragung und Bezahlung der ausgebildeten Freskenmaler (= These 5). Eine Niederlassung der Johanniterritter in der ehemals Freien Reichsstadt Schwäbisch Hall ist für das Mittelalter historisch dokumentiert. Außerdem begann der konkurrierende Deutsche Orden seit 1309 seinen Sitz und seine Macht in der „Marienburg“ in Ostpreußen auszubauen (vergleiche: Memel).

Im repräsentativen Wohnturm von Kreuzritter Barral II. befinden sich die heute berühmten Fresken mit bildhaften Darstellungen von der Eroberung Siziliens während der gnadenlosen dynastischen Machtkämpfe. Auch ein Wandbild von der Hinrichtung des letzten Herzogs von Schwaben ist dort zu sehen. Der junge, lockenhaarige Mann hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem unbekannten Gekrönten aus der Michaelskirche in Winterbach. Das Wappen des Adelshauses „Baux“ zeigt den „Stern von Bethlehem“ als einen weißen Zackenstern auf rotem Grund. Seit dem Jahr 1641 trägt der Fürst von Monaco aus dem italienischen Adelshaus „Grimaldi“ den alten Adelstitel „Comtes des Baux“ (= Graf von „Baux“). Denn die französischen Anhängerinnen und Anhänger des Adelshauses der „Baux“ wurden später zu provencalischen Protestanten („Hugenotten“) im mehrheitlich römisch-katholischen Frankreich. Deshalb hatte Kardinal Richelieu (1585 – 1642) als geistlicher Erster Minister des weltkirchenabsolutistischen, zentralistischen und monarchistischen Frankenreiches die mächtige Ritterburg in Baux-de-Provence im Jahr 1633, zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges, schleifen lassen und den Grafentitel den rechtgläubigen „Grimaldis“ von Monaco verliehen. Am Ende ereilte die Bauxdynastie das gleiche Schicksal wie die Stauferdynastie Jahrhunderte zuvor. Beide Dynastien wurden gemäß dem Willen eines ungenannten Kriegsgottes gewaltsam und daher unchristlich ausgerottet. Heute würde ein derartiges strategisches Vorgehen einer religiösen oder besessenen Kriegspartei anschließend als „Völkermordvölkerstrafrechtlich sanktioniert werden.


Siehe auch

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