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Klageweib

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Inhaltsverzeichnis

Religionsphilosophische Betrachtung

Die Priesterinnen der Großen Göttin „Ishtar“, des babylonischen „Sternes“, hielten als „Uchati“ die Totenklage für prominente Verstorbene. Auch für den jährlich zu opfernden Fruchtbarkeitsgott „Tammuz“ hielten sie ursprünglich in Babylon die Totenklage, bei der rituell ein Vogel freigelassen wurde, der die Seele des Verstorbenen zum Himmel tragen sollte.

„Tammuz“ oder „Tammus“ hieß der heilige König der Babylonier, der durch seinen Opfertod die Fruchtbarkeit des Stammes und die matriarchalische Herrschaft sichern sollte. Sein Rollenvorbild war wohl „Dumuzi“ aus dem alten Sumer der Großen Göttin „Inanna“ gewesen. Sein letzter Rollennachfolger in Jerusalem war bekanntlich Jesus als „Christus“ und Sohn der „Maria“. Dann war das heilige Fruchtbarkeitsdrama mit Männer- bzw. Besameropfer im Diesseits durch Rechtsfortbildung endlich abgeschafft. Der Kalender begann neu bei Null (0).

„Ishtar“ wurde in Jerusalem „Mari“ genannt und zeitweise auch im Jüdischen Tempel verehrt. Dies berichtet bis heute mit erkennbarer Empörung das alttestamentarische Buch ‚Ezechiel‘ im Bericht der Prophetenvision: „Dann brachte er mich zum Nordtor am Haus des Herrn. Dort saßen Frauen, die Tammus beweinten. Er sagte zu mir: Hast du es gesehen, Menschensohn? Aber du wirst noch größere Greueltaten sehen.“ (Ezechiel 8.14-15)[1]. Der jüdische Prophet ‚Ezechiel‘ war wohl ein Zeitzeuge des Beginns der „Babylonischen Gefangenschaft“ der Judenelite im sechsten vorchristlichen Jahrhundert gewesen.

Der Titel der besessenen altbabylonischen Klageweibergruppe „Uchati“ war auch lautverwandt mit den göttlichen Augen der altägyptischen Gerechtigkeitsgöttin „Maat“, die „Utchatti“ genannt und durch eine Hieroglyphe bezeichnet wurden. Das hieroglyphische mütterliche Augensymbol wurde später maskulinisiert und ist heute in einem Dreifaltigkeits-Dreieck ein christliches Symbol.

In einigen Sprachen haben sich Bedeutungsreste der alten matriarchalischen Vorstellungswelt bis heute erhalten. In der italienischen Sprache bedeutet ‚uccìdere‘ töten und ‚uccello‘ Vogel. In der türkischen Sprache bedeutet ‚uçmak‘ fliegen. Die Schamanen und Propheten zahlreicher Länder, z.B. in Indonesien und Sibirien, waren der festen Überzeugung, sich in Trance in Vögel verwandeln zu können. Auch buddhistische Yogis übten den ekstatischen Flug als magische Fähigkeit im Sitzen ein. Heute wissen wir, dass diese geistigen Vorstellungsmöglichkeiten des Menschen als Folge fehlender oder falscher Begleitung oft zu seelischen Krankheiten führen. Dann folgen die hörigen Menschen einem kranken Propheten …


Rechtshistorische Betrachtung

Wenn ein Verstorbener oder eine Verstorbene so unbeliebt war, dass niemand bei der Trauerfeier weinte, dann konnten früher die sogenannten "Klageweiber" eingekauft werden, um die Bevölkerung oder Gott? zu täuschen ...


Fußnoten

  1. Einheitsübersetzung


Siehe auch

International.png Den Begriff Klageweib im weltweiten juristischen Web finden
Fr flag.png Den Begriff pleureuse im französischen juristischen Web finden (pleureuse in Deutsch)
Be flag.png Den Begriff pleureuse im belgischen juristischen Web finden
Lu flag.png Den Begriff pleureuse im luxemburgischen juristischen Web finden
Ch flag.png Den Begriff pleureuse im schweizerischen juristischen Web finden
Eu flag.png Den Begriff pleureuse im juristischen Web der Europäischen Union finden

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