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Kindsgeburt

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Hauptseite > Rechtssoziologie > Kindschaft > Allgemeine Erklärung der Menschen-Rechte
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Inhaltsverzeichnis

Religionsphilosophische Betrachtungen

Das religiöse Hygienegesetz der „Unreinheit“ der gebärfähigen Frau nach Menstruation und Geburt diente – wohl aus kollektiven Krankheitserfahrungen heraus entwickelt – dem Gesundheitsschutz von Frauen und Kindern im Talmudischen Recht. Männer (und Frauen) wurden auf diese Weise in ihrem Sexualverhalten sozialisiert und allmählich immer mehr vermenschlicht. Die Gesundung bzw. „Reinigung“ der Ehefrau wurde nach Ablauf der religionsrechtlich gebotenen Fristen durch ein rituelles Bad zelebriert.

Die Christen übernahmen für ihre jüdische Gottesmutter Maria das Fest der Reinigung nach der Geburt des Gottessohnes als „Lichtmess“. Zwischen Sohnesgeburt und Reinigungsritual sollten gemäß jüdischer Sitte vierzig Tage liegen (bei Töchtern übrigens achtzig Tage = Ungleichbehandlung). „Mariä Lichtmess“ findet daher jedes Jahr am 2. Februar statt (8 Tage vom alten und 32 Tage vom neuen Jahr = 40). Das jüdisch-katholische Fest sollte die naturreligiösen Frühlingsfeste von Kelten, Römern und Germanen in Europa ersetzen.

Naturreligiöse Frühlingsfeste waren stets Fruchtbarkeitskulte zur Förderung von Wachstum und Fortpflanzung. In Nordamerika konnte sich der alte Feiertag in Form des „Tages des Murmeltiers“ („Groundhog Day“) vereinzelt bis heute erhalten.


Genderbetrachtung

„Alles am Weibe ist ein Rätsel, und alles am Weibe hat eine Lösung: sie heißt Schwangerschaft. Der Mann ist für das Weib ein Mittel: der Zweck ist immer das Kind. Aber was ist das Weib für den Mann?

Zweierlei will der echte Mann: Gefahr und Spiel. Deshalb will er das Weib, als das gefährlichste Spielzeug. Der Mann soll zum Kriege erzogen werden und das Weib zur Erholung des Kriegers: alles andre ist Torheit. Allzusüße Früchte – die mag der Krieger nicht. Darum mag er das Weib; bitter ist auch noch das süßeste Weib. Besser als ein Mann versteht das Weib die Kinder, aber der Mann ist kindlicher als das Weib. Im echten Manne ist ein Kind versteckt: das will spielen. Auf, ihr Frauen, so entdeckt mir doch das Kind im Manne!

Ein Spielzeug sei das Weib, rein und fein, dem Edelsteine gleich, bestrahlt von den Tugenden einer Welt, welche noch nicht da ist. Der Strahl eines Sternes glänze in eurer Liebe! Eure Hoffnung heiße: ‚Möge ich den Übermenschen gebären!'“[1]

Fußnoten

  1. Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra, Die Reden Zarathustras, Von alten und jungen Weiblein, Seite 68, insel taschenbuch 145, 6. Auflage, gemäß der Nietzsche-Ausgabe des Carl Hanser Verlages, München 1967

Siehe auch

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Ch flag.png Den Begriff Lichtmess im schweizerischen juristischen Web finden
Us flag.png Den Begriff "Groundhog Day" im Vereinigten Staaten juristischen Web finden
De flag.png Den Begriff "Friedrich Nietzsche" im deutschen juristischen Web finden
Uk flag.png Den Begriff child-bearing im juristischen Web des Vereinigten Königreiches finden
Us flag.png Den Begriff child-bearing im Vereinigten Staaten juristischen Web finden
Au flag.png Den Begriff child-bearing im Australian juristischen Web finden
Ca flag.png Den Begriff child-bearing im Kanadische juristischen Web finden

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