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Kampfhundeverordnung (de)

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Im Jahr 2000 erließen viele deutsche Kommunen die sogenannten Kampfhundeverordnungen neu, nachdem es mehrere Angriffe von Kampfhunden auf Kleinkinder gegeben hatte, die auch vereinzelt zum Tod der Kinder (und anschließend der Hunde von Staats wegen) geführt hatten.

Kampfhunde sind Hunde, bei denen aufgrund rassespezifischer Merkmale, durch Zucht oder im Einzelfall wegen ihrer Haltung oder Ausbildung von einer gesteigerten Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren auszugehen ist. Folgende Rassen gehören dazu: American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Pit Bull Terrier u.a.

Als Kampfhunde können ebenfalls einzelne bissige Hunde oder diejenigen Hunde gelten, die zu unkontrolliertem Hetzen oder Reißen von Wild oder Vieh neigen.

Für das Halten von Kampfhunden gelten in Deutschland – aus gegebenem Anlass - eine Erlaubnispflicht und besondere Halterpflichten wie Leinen- und Maulkorbzwang. Ordnungswidrigkeiten gegen die kommunalen Kampfhundeverordnungen können mit Geldbußen geahndet werden. Außerdem haften die Hundehalter und -halterinnen gegebenenfalls für alle Schäden, die durch ihre Tiere verursacht werden.


Siehe auch

De flag.png Den Begriff Kampfhundeverordnung im deutschen juristischen Web finden