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Israelische Bundesordnung

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Zur 'staatlichen' Kontrolle der Abstammung wurde das sogenannte [[Zwölfstämmeregister (il)|Zwölfstämmeregister]] geführt.
  
  

Version vom 1. April 2011, 11:09 Uhr

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Die erste israelische Bundesordnung der Religions- und Rechtsgeschichte wurde erlassen vom männlichen Reformgesetzgeber Jakob, der im antiken Stadtstaat Hebron den Ehrentitel Gottesstreiter = ‚Israel’ getragen hatte. Aus diesem Namen wurde ein Volk und dann im Jahr 1948 auch wieder ein Staat.

Es handelt sich - gemäß aufgeklärter Betrachtung der religiösen Überlieferung - um eine moralrechtliche, patriarchalische Bundesordnung für zwölf Familienväter, nämlich für die zwölf Söhne Jakobs, die von vier unterschiedlichen Frauen geboren worden waren. Die zwei Ehefrauen Jakobs waren Lea und Rahel, die zwei Sklavinnen bzw. Konkubinen waren Bilha und Silpa.

Die alttestamentarische Bundesordnung des Stammes der Gottesstreiter stellt den ersten bekannten Versuch einer familiären Friedensordnung gemäß dem letzten Willen des sterbenden Stammvaters Jakob Israel dar. Insofern wäre das Haus Israel eine Dynastie von Moraltheologen.

Das Recht, das Jakob mit seinem Testament stiftete, ist jedoch kein Feudalrecht im monarchistischen Sinn. Vielmehr begründete Jakob durch seinen letzten Willen auf Basis des hebräischen Erbrechts den Monotheismus der drei unterschiedlichen Buchreligionen als eine erste fundamentalistische Rechtslehre. In den Kämpfen und Kriegen der vergangenen drei Jahrtausende setzte sich tatsächlich – wie in den Wortsakramenten vorausgesagt – der Rechtsanspruch auf Ansiedlung der Israeliten im „Heiligen Land“ durch.

Die zwölf Familienväter bzw. israelischen Urstämme waren bzw. sind gemäß 1. Mose bzw. Genesis 49.3-28 folgende:

Zur 'staatlichen' Kontrolle der Abstammung wurde das sogenannte Zwölfstämmeregister geführt.


Siehe auch