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Islamisches Recht

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Die ursprüngliche Rechtsgemeinschaft des muslimischen Rechts war die „umma“ um das kultische Muttersakrament von Medina in Saudi-Arabien. Mohammed (570 – 632 n. Chr.) war dort Prophet, erster Statthalter und Richter Allahs. In seinem Namen entwickelte sich unter den Nachfolgern die muslimische Rechtssammlung Shari’a, die auf der Basis der heiligen Schrift des Koran entstand.

Die Schari’a ist ein sehr komplexes religiös begründetes Rechtssystem mit der entsprechenden Jurisdiktion, die alle Bereiche des Lebens religiös maßregelt. Eine gesetzliche Trennung in islamische Religionsangelegenheiten und säkulares Staatsrecht wurde erstmals in der türkischen Verfassung von 1923 juristisch veranlagt --> Einführung in das Türkische Recht

Wie bei allen religiös begründeten Rechtssystemen machte der Geltungsanspruch der Schari’a nicht an den nationalen Staatsgrenzen halt. Durch diese Rechtsnatur der „umma“ begründbar – ähnlich wie beim Kanonischen Recht bis zur Reformation im 16. Jahrhundert – dehnte sich der Einflussbereich des Muslimischen Rechts spiralförmig um das historische Zentrum Medina herum seit dem 7. Jahrhundert immer mehr aus. So entstanden notwendigerweise die rechtsgeschichtlichen Konflikte an den Reichsgrenzen zum Heiligen Römischen Reich, zum orthodoxen Russland und zum Indischen Reich.

Einige Beispiele:


Sprachphilosophische Betrachtungen

Der muslimische Rechtsbegriff ‚Umma‘ bezeichnet die Religionsgemeinschaft aller Musliminnen und Muslime der Erde in Form eines heiligen, unsichtbaren Reiches. Die ‚Umma‘ geht über Staatsgrenzen hinweg bzw. ignoriert die Grenzen. Das Wort ‚Umma‘ könnte ein übernommenes Fremdwort aus der altindischen und/oder der assyrischen Sprache sein.

In Altindien wurde der Aspekt der Muttergöttin „Kali“, der die Alte als Zerstörerin zeigte, als „Uma“ bezeichnet. Diese weibliche Gotteskraft wurde als Dämonin mit verschlingender und bezahnter Vagina dargestellt, die die Sterbenden in ihr irdisches Reich hinabsieht. ‚Uma‘ war „Mutter Tod“. Das deutsche Kosewort „Oma“ für die Großmutter klingt zwar ähnlich, hat aber heute eine positive Bedeutung.

Im Assyrischen Reich gab es Priesterinnen als „Mütter der Schöpfung“, die das heilige Wort „OM“ aus Altindien in der assyrischen Sprechform „umm“ verehrten. Diese Priesterinnen wurden „Ummati“ genannt. Sie mussten alle schon Mütter sein, um das Priesterinnenamt ausüben zu können. Damit war der Beweis ihrer Fruchtbarkeit objektiv erbracht. Die Assyrer hatten demnach die altindische Bedeutung von „Uma“ in ihrer semitischen Sprache vom Tod zum Leben umgekehrt.


Siehe auch

International.png Den Begriff "Islamisches Recht" OR "Muslimisches Recht" im weltweiten juristischen Web finden
Fr flag.png Den Begriff "Droit musulman" im französischen juristischen Web finden ("Droit musulman" in Deutsch)
Uk flag.png Den Begriff "Islamic law" im juristischen Web des Vereinigten Königreiches finden

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