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Immanuel Kant

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Der Königsberger Philosoph Immanuel Kant lebte von 1724 bis 1804 nur in Ostpreußen. Er war Professor für Logik und Metaphysik. --> Metadaten



Inhaltsverzeichnis

Sprachphilosophische und rechtshistorische Betrachtungen

Der männliche Vorname ‚Immanuel‘ kommt sowohl im Alten als auch im Neuen Testament vor. Jedoch handelt es sich bei dieser Person nicht um einen lebenden Menschen. Vielmehr ist ‚Immanuel‘ wohl die Judaisierung einer viel älteren, polytheistisch-persischen Göttergestalt aus dem mesopotamischen Land ‚Elam‘ um die Hauptstadt ‚Susa‘. Das steinzeitlich-matriarchalische Reich von ‚Elam‘ lag nordöstlich von Babylon und wurde nach langen kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Babyloniern im siebten vorchristlichen Jahrhundert durch den Assyrerkönig ‚Assurbanipal’(ca. 693 – 626 v. Chr.) und seine Heere erobert und gewaltsam ins Assyrische Reich mit seiner berühmten Bibliothek von ‚Ninive‘ eingegliedert.

Während eines Raubzuges nach Babylon hatten die Elamiten schon im zwölften vorchristlichen Jahrhundert die heute berühmte phallusförmige Gesetzesstele des Königs ‚Hammurapi‘ aus seiner Regierungszeit 1792 bis 1750 vor Christus geraubt (staatliche „Entmannung“) und nach ‚Susa‘ verschleppt. Bei Ausgrabungen in ‚Susa‘ fanden im Jahr 1902 französische Archäologen die über zwei Meter hohe, dunkle Steinsäule und brachten sie in den „Louvre“ von Paris. Die Gesetzesstele trägt etwa 280 eingravierte Strafrechtsparagraphen, das erste schriftlich überlieferte Königsgesetz von Menschenvölkern. Die gravierten Gesetzestafeln des ägyptischen Pharaonensohnes ‚Moshe‘ sind bekanntlich nicht in materieller Form an die Nachwelt überliefert worden. Auch die späteren römischen Zwölftafelgesetze aus Elfenbein sind in ihrer ursprünglichen Form verloren gegangen.

Der persische Gott ‚Immani‘ oder ‚Emani‘ war ein indogermanischer matriarchalischer Opferkönig wie der semitischeRuben‘. Die parsistisch-häretische Bewegung der ‚Manichäer‘ in Europa lässt sich auf diesen Gott, die dualistische persische Staatsreligion des Parsismus und den inspirierten Priester ‚Manichaios‘ (216 – 277 n. Chr.) und seine neue Anhängerschaft zurückführen. ‚Manichaios‘ starb als Märtyrer am Kreuz in der persischen Stadt Gundischahpur, wo später eine (geheime) Religionsschule entstand. In Europa wurde der Manichäismus von der Römischen Staatskirche verfolgt und ausgerottet. In Asien bei den türkischen Uiguren um die Hauptstadt ‚Turfan‘ und im kaiserlichen China überlebte der Manichäismus bis ins Mittelalter. Die alte uigurische Hauptstadt 'Turfan' liegt heute in der Nähe der nordwestchinesischen Stadt Ürümqi im Grenzland zu den ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan und Kirgisien.

Der religiöse Ursprung des manichäischen Kultes war die sumerische Große Göttin ‚Inanna‘ (= mythische Mutter Mariens „Anna“) als absolutistische matriarchalische Königin, die mit allen möglichen tüchtigen irdischen Königen Sex haben konnte – ganz wie sie es befahl. In Babylon hieß diese Göttin ‚Ishtar‘ und ihr Opferkönig war ‚Tammuz‘. Das Alte Testament überliefert aus älteren persischen Schriften den alten Glauben: „Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben. Er wird Butter und Honig essen bis zu der Zeit, in der er versteht, das Böse zu verwerfen und das Gute zu wählen.“[1] … „Auch auf Juda wird er übergreifen, er wird es überfluten und überschwemmen, bis er den Leuten an den Hals reicht. Die Ausläufer seiner Fluten bedecken weit und breit dein Land, Immanuel.“ [2]

Der Evangelist Matthäus übertrug die alte Glaubenslehre dann nachträglich auf Jesus von Nazareth: „Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.“ [3] Nun darf von den Leserinnen und Lesern selbst weiter nachgedacht werden …


Fußnoten

  1. Die Bibel, Das Buch Jesaja, Die Weissagung über den Immanuel, Jesaja 7.14+15, Einheitsübersetzung, Schwabenverlag AG, Ostfildern 1992
  2. Die Bibel, Das Buch Jesaja, Die Weissagung über den Immanuel, Jesaja 8.8, Einheitsübersetzung, Schwabenverlag AG, Ostfildern 1992
  3. Die Bibel, Das Evangelium nach Matthäus, Die Vorgeschichte, Matthäus 1.22-23, Einheitsübersetzung, Schwabenverlag AG, Ostfildern 1992


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