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IT-Vertragsrecht (ch)

aus jurispedia, das gemainsame Recht
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Schweizerische Eidgenossenschaft > Privatrecht > Vertragsrecht
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Das Internet dient seit seiner kommerziellen Einführung in zunehmendem Maß als Handelsplattform weltweit. Elektronisch abgeschlossene Verträge sind daher von größter Bedeutung für diesen neuen weltweiten Handel. Hier entwickelt sich ein völlig neues Rechtsgebiet mit ganz besonderen Bedingungen des grenzüberschreitenden Verkehrs. Durch die zunehmende Markttransparenz im Internet erhöht sich die Effizienz des Wettbewerbs sehr stark. Gleichzeitig nimmt jedoch auch das Risiko für rechtliche Folgekonflikte stark zu, vor allem zu Lasten der unerfahrenen Menschen, d.h. zu Lasten der Schwächeren im weltweiten Spiel der „global players“. Hier für gerechte Verhältnisse zu sorgen, ist eine schwierige Aufgabe für engagierte Juristinnen und Juristen weltweit.

Der Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr für Handelsgeschäfte muss das Identitätsproblem und das Integritätsproblem der handelnden Personen auf technische Weise lösen, damit die Bedingungen des geltenden Handelsrechts überall auf der Erde irgendwie erfüllt werden können. Der Urheber einer elektronischen Willenserklärung muss sich mit Hilfe von technischen Vorkehrungen eindeutig einem bestimmten Vertrag zuordnen lassen können. Das ist juristisch notwendig und wird mit der sogenannten elektronischen Signatur technisch erreicht.

Ein weiteres Problem beim IT-Vertrag ist die Geheimhaltung. Viele Verträge - z.B. bei Bankgeschäften – benötigen einen zuverlässigen Geheimhaltungsschutz, der im Internet nur schwierig zu gewährleisten ist. Selbst die komplexesten Verschlüsselungscodes wurden bisher irgendwann entschlüsselt. Also kann juristisch niemals eine absolute Datensicherheit garantiert werden. Hier entsteht ggf. ein neues Aufgabengebiet für das Versicherungsrecht: die Datenschutzversicherung.


Siehe auch

Ch flag.png Den Begriff IT UND Vertragsrecht im schweizerischen juristischen Web finden

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