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Hethiterreich

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Hauptseite > Rechtsgeschichte > Matriarchat > Hermetische Schriften > Indogermanische Sprachen
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Die rechtlichen Verbindungen zwischen dem untergegangenen indogermanischen Volk der Hethiter und den semitischen Stämmen des zukünftigen Volkes Israel sind in der Thora bzw. im Alten Testament der Bibel als rechtshistorische Gleichnisse (= politische Kunst) überliefert:


Mit Hilfe dieser Gleichnisse über typische menschliche Konflikte, wie sie bis heute ständig vorkommen, sollten die Bibel- und Thoraleserinnen und –leser eigentlich lernen, was Gerechtigkeit bedeutet. Weil das sehr, sehr lange nicht geklappt hat, hat Mohammed (ca. 570 - 632) den Koran als Heilige Schrift für Interessierte hinzugefügt ...

Eine wörtliche bzw. grammatikalische Auslegung des Alten Testaments der Bibel stellt daher einen Kategorienfehler dar. Dies können wir dank der Europäischen Aufklärung heute endlich erkennen ...


Inhaltsverzeichnis

Sprachphilosophische Betrachtung

Der Volksname der Hethiter dürfte sich von der altägyptischen Göttermutter und Himmelskönigin Het-Hert herleiten, die das "Haus des Himmels" in Afrika personifizierte. Später wurde sie als Muttergöttin des göttlichen Sohnes "Horus" Hat-Hor, d.h. "Hausschoß des Horus" (= Gebärmutter) genannt. Hathor war die Mutter aller Götter und Göttinnen im Alten Reich Ägyptens und damit auch die religionsrechtliche Stammmutter der Pharaonen.

In der Gestalt der löwenförmigen 'Sphinx' gab die himmlische Muttergöttin der alten Ägypter den Männern geheimnisvolle Rätsel auf. Diese Methode diente der männlichen Selbstreflexion und auch der Prävention vor der geschlechtstypischen Hybris. Die riesige weibliche 'Sphinx' aus Stein in Ägypten kann heute mit den späteren männlichen Buddha-Figuren in Asien sozialfunktional verglichen werden.

'Hathor' ist mit 'Rhea' vergleichbar, der Mutter des griechischen Göttervaters 'Zeus'.

In der europäischen Kunst und Literatur wurde die Rolle der 'Sphinx' später durch die Prinzessin 'Turandot' übernommen.


Rechtssprachphilosophische Betrachtungen

Die altanatolische Hochkultur der ‚Hethiter‘ hinterließ den Sprachforscherinnen und Sprachforschern der Erde schriftliche hethitische Sprachüberlieferungen aus dem zweiten Jahrtausend vor Christus. Sie wurden sowohl in hethitischer Keilschrift als auch in hethitischer Hieroglyphenschrift in feste Materie gemeißelt. Die ‚Hethiter‘ hatten demnach sowohl aus dem Assyrischen als auch aus dem Altägyptischen Reich Schreibmethoden übernommen und eigenständig weiterentwickelt. Das Hethiterreich wurde zwischen den antiken Großmächten vollständig aufgerieben. Eine hethitische Geschichtsschreibung gibt es nicht. Als Volksbezeichnung wurden in Kriegsberichten des Pharao Ramses II., der im 13. Jahrhundert vor Christus regiert hat und nach der „Schlacht bei Kadesch“ friedenstiftend mit einer Hethiterprinzessin verheiratet war, die Namen „Heta“, „Kheta“ oder „Cheta“ in altägyptischer Hieroglyphenschrift überliefert.

In assyrischen Keilschrifttexten wird der gleiche Volksname als „Hatti“ oder „Chatti“ überliefert. Vom alten Volk der hethitischen „Phryger“ aus Westanatolien ist als Sage überliefert, dass sie unter ihrem letzten König „Midas“ etwa im Jahr 700 v. Chr. von den Persern besiegt und besetzt wurden, bis Alexander der Große die Satrapie zur griechischen Kolonie machte. Vom untergegangenen Volk der „Phryger“ wurde wohl die Kopfbedeckung der politischen „Jacobins“ in der Französischen Revolution abgeschaut: die rote Jakobinermütze aus Wolle. Die einst hethitische Zipfelmütze wurde durch Steinreliefs bildhaft an die Nachwelt überliefert. In der südtürkischen Stadt Eregli (früher: Ivriz) befindet sich ein berühmtes Steinrelief aus dem achten Jahrhundert vor Christus. Es zeigt den hethitischen König vor einem Riesen.

Der Riese aus der orientalischen Märchenerzählung „1001 Nacht“ heißt „Ifrit“[1]. Im Alten Testament der Einheitsübersetzung heißt es in Genesis 6.4: „In jenen Tagen gab es auf der Erde die Riesen, und auch später noch, nachdem sich die Gottessöhne mit den Menschentöchtern eingelassen und diese ihnen Kinder geboren hatten. Das sind die Helden der Vorzeit, die berühmten Männer.“

Auch die Neuhebräische Sprache trägt heute die Bezeichnung „Iwrith“ oder „Ivrith“. Die Bedeutungen des Begriffs im arabischen und im hebräischen Sprachraum unterscheiden sich demnach grundlegend: der arabische „Ifrit“ ist ein mächtiger Riese des orientalischen Mythos, das hebräische „Ivrith“ ist die aus Konsonanten aufgebaute, überarbeitete uralte Rabbinersprache und heute die Amtssprache des Staates Israel. Der Riese des altorientalischen Mythos war ein Fruchtbarkeitsgott des Polytheismus wie der indische Elefantengott. Der hinduistische „Ganesha“ soll mit der Tempeljungfrau „Maya“ den „Buddha“ gezeugt haben. Dies soll im Jahr 556/557 v. Chr. zum letzten Mal geschehen sein und Prinz Siddhartha Gautama, der Religionsstifter des Buddhismus wurde geboren. Im orientalischen Mythos „1001 Nacht“ wird der Riese „Ifrit“ von seiner Jungfrau betrogen (= kein Jungfrausakrament!). Sie vereint sich heimlich sexuell gleich mit beiden sassanidischen Königen „Schahriyar“ und „Schahsaman“ (= kein Brudermord wegen einer Frau), die zusammen das Persische Reich bis nach Samarkand regierten.

In der syrischen Stadt Hamath wurde im Jahr 1822 in einer Dorfmauer ein Steinrelief mit alten Schriftzeichen entdeckt, die später entziffert werden konnte. Die „Steine von Hamath“ überliefern die eigenständige hethitsche Hieroglyphenschrift an die Nachwelt. Erst im Jahr 1872 wurden die seltenen Steinreliefs aus dem Hethiterreich ins Archäologische Museum des Osmanischen Reiches gebracht und für Sprachforscher/innen gesichert. „Hethitisch“ war eine Indogermanische Sprache, die sowohl durch assyrische Keilschrift aus dem semitischen Assyrischen Reich als auch durch eigene Bildzeichen nach Vorbild Ägyptens nur mit wenigen Inschriften an die Nachwelt überliefert wurde, weil die Feinde wohl alles vernichteten. Die von den Assyrern beschriebenen „Chatten“ könnten tatsächlich mit den germanischen „Chatten“ abstammungsmäßig übereinstimmen. Die „Chatten“ wurden durch die Römische Geschichtsschreibung schon für das Jahr 15 n. Chr. in Deutschland als Grenzvolk am Rhein dokumentiert. Gemäß der „Germania“ des Tacitus lebten die „Chatten“ damals vorwiegend im „herkynischen Wald“ (saltus Hercynius) als „rauhe Krieger“. Sie könnten also von Anatolien über die "Balkanroute" nach Europa eingewandert sein, bis sie an der Grenze zum Römischen Reich nicht mehr weiterkamen. Zur Zeit der zweiten Lautverschiebung in den Germanischen Sprachen, d.h. etwa im achten Jahrhundert nach Christus, wurde der Stammesname dauerhaft in „Hessen“ geändert. Damals entwickelte sich die Althochdeutsche Sprache, aus der später das heutige Hochdeutsch als Amtssprache entstand. Die einst umgangssprachlich erkennbare Sprachgrenze „Benrather Linie“ trennte vom Rhein bis zur Oder die Niederdeutsch von den Hochdeutsch Sprechenden. Die Linie lag etwa auf der gedachten West-Ost-Städtelinie Eupen, Aachen, Düsseldorf, Bad Sachsa, Frankfurt/Oder.


Fußnoten

  1. Tausendundeine Nacht, Der Anfang und das glückliche Ende, Nach den ältesten arabischen Handschriften ins Deutsche übertragen von Claudia Ott, Verlag C.H.Beck oHG, München 2018


Siehe auch

International.png Den Begriff Hethiter im weltweiten juristischen Web finden
Tr flag.png Den Begriff Hititliler im türkischen juristischen Web finden