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Hernán Cortés

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Spanien > Rechtsgeschichte > Conquista
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Der junge Spanier Hernán Cortés (1485 – 1547) brach 1501 sein Jurastudium ab und schiffte sich - wie viele Europäer damals - als Abenteurer nach Amerika ein, um dort sein Glück zu machen. Er kämpfte 1511 unter dem Kommandanten Diego de Velázques bei der Eroberung Kubas durch die Spanier mit. Von dort aus erkundete Hernán Cortés das mittelamerikanische Festland und gründete die Stadt Vera Cruz (heute in Mexiko) als neuen Handelsstützpunkt für das spanische Kolonialreich.

In den Jahren 1519 – 1521 eroberte Hernán Cortés mit seinen spanischen Truppen und einigen indianischen Verbündeten das damals in Mexiko herrschende, noch naturreligiös Menschen opfernde Aztekenvolk Der 1519 neu gewählte spanisch-römische König Karl I. (1500 – 1558), der spätere Kaiser Karl V., belohnte Hernán Cortés wegen diesem großen Sieg für das Christentum mit der Ernennung zum Gouverneur der Kolonie Neuspanien. Die neue/alte Hauptstadt erhielt den Namen ‚Mexico City’ (zuvor: ‚Tenochtitlán’). Im Jahr 1528 wurde Cortés noch in den Adelsstand erhoben; er kehrte jedoch nach der offiziellen Einsetzung des ersten spanischen Vizekönigs in Mexiko enttäuscht nach Spanien zurück, wo er 1547 starb.

Hernán Cortés verdankte seine Erfolge in Neuspanien nicht zuletzt der Vermittlungs- und Übersetzungsarbeit einer weisen Indianerin, mit der er einen Sohn hatte. Dieser Sohn trug den Namen Martín Cortés und er begleitete seinen Vater nach Spanien zurück, d.h. er verließ seine rechtlose Mutter 'Malinche' schon im Alter von etwa sechs Jahren für immer.


Rechtshistorische Vergleichung

Das Alte Testament überliefert eine ähnlich erfolgreiche Vermittlungsgeschichte durch eine Frau: den Purim-Erlass.


Siehe auch

International.png Den Begriff "Hernán Cortés" OR "Hernándo Cortés" im weltweiten juristischen Web finden

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