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Girosammelverwahrung (de)

aus jurispedia, das gemainsame Recht
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Sprachphilosophische Betrachtung

Der finanztechnische Fachwortteil ‚Giro‘ stammt aus der italienischen Sprache. Das zugehörige Verb ist ‚girare‘. Es bedeutet drehen, wenden, rundfahren bzw. rundgehen. Eine Girokasse ist folglich ein Finanzdienstleister, der die Urkunde Geld zur Ware macht. Das Geld dreht sich bzw. zirkuliert in der Girokasse und kehrt zum Eigentümer/Sparer mit Zinsen zurück. Das Römische Recht hat finanzdienstleistende Wirtschaftsbetriebe gesetzlich erlaubt, wogegen sowohl das Talmudische als auch das Kanonische Recht Zinseinnahmen als Produkte der marktwirtschaftlichen Geldanlagen ethisch verurteilt. Im orthodoxen Judentum und Christentum soll das Geld als „Tempelpapyrus“ seine ausschließlich dienende Funktion bewahren. Eine marktwirtschaftliche Rechtsordnung ist daher in Talmudischen oder Kanonischen Rechtsräumen rechtspraktisch nicht zu verwirklichen! Die Europäische Aufklärung war/ist die formallogische bzw. rechtsanthropologische Folge dieser rechtstheoretischen Unverträglichkeit ...


Siehe auch

De flag.png Den Begriff Girosammelverwahrung im deutschen juristischen Web finden