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Gaza

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Gaza, Gasa oder Ghassa ist der Name eines uralten matriarchalischen Stadtstaates der ausgewanderten Inselbewohner aus dem Mittelmeer, die biblisch als Philister bekannt sind. Das ägyptische Kaiserreich hatte den Inselflüchtlingen die Kolonisierung an der südlichen Ostküste des Mittelmeeres erlaubt. Diesen Rechtsakt überliefert uns die Bibel bildhaft als eine „Zeugung Ägyptens“.[1]

Der Landnutzungsvertrag der Semiten wurde dann zeitlich später zwischen dem semitischen Stammvater Abraham und dem ägyptischen Vasallenkönig der Philister ‚Abimelech‘ in der Stadt Gerar im Negeb-Gebiet durch Eid am ‚Siebenbrunn‘ (= Beerscheba) rechtswirksam abgeschlossen.[2] Der Streit bzw. Bürgerkrieg zwischen den matriarchalischen ‚Philistern‘ und den patriarchalischen Semiten um das Boden(nutzungs)recht in Palästina begann schon in der Bronzezeit, etwa im 12. Jahrhundert vor Christus. Seit der Staatsgründung Israels 1948 geht das Heilige Kampfspiel unter dem abstrakten Dach des Völkerrechts - ohne Aussicht auf Erfolg - weiter.

Die gotteskriegerischen Vernichtungskämpfe haben im Alten Testament viele Textspuren hinterlassen. Ein anschauliches Beispiel für altisraelitisch-monotheistische Kriegspropaganda („Gerichtsworte“) aus dem Buch Sacharja, 9.3-8 lautet: „Tyrus baute sich eine Festung, häufte Silber auf wie Staub und Gold wie Schlamm in den Gassen. Seht, der Herr lässt es verarmen, er schlägt seine Streitmacht auf dem Meer; die Stadt wird vom Feuer verzehrt. Aschkelon soll es sehen und sich fürchten, auch Gaza, und sie sollen gewaltig zittern, auch Ekron; denn er lässt dahinschwinden, wonach sie Ausschau hielten. Verschwunden ist der König aus Gaza, Aschkelons Thron steht leer. Ein Bastard herrscht in Aschdod, ich zerschlage die Größe der Philister. Ich werde das Blut (das sie trinken) aus ihrem Mund nehmen und das, was ich verabscheue, aus ihren Zähnen. So werden auch sie zu dem Rest gehören, der unserem Gott zu eigen ist. Sie sind wie eine Sippe in Juda, Ekron ist wie das Volk der Jebusiter. Ich selbst werde der Wachtposten sein, der mein Haus vor Feinden schützt, die in den Krieg und wieder nach Hause ziehen. Kein Bedrückter greift sie mehr an; denn jetzt sehe ich auf sie mit meinen eigenen Augen.“

Die zunächst königlich selbstverwaltete Philisterstadt Gaza wurde später mehrfach wechselnd fremd beherrscht von den Statthaltern der Assyrer, der Ägypter, der Römer, der Byzantiner, der Araber und der Kreuzritter. Die weitere Beherrschung Gazas durch die neuen Israeliten wird vom palästinensischen Volk intuitiv, d.h. unreflektiert als zutiefst ungerecht empfunden, da die Philister - biblisch nachweisbar s.o. – zeitlich vor dem Stamm Abrahams im Heiligen Land siedelten.

Um Frieden in Israel nachhaltig zu ermöglichen, müssten beide Urvolksgruppen, Semiten und Indogermanen, ihre gegensätzlichen Volksidentitäten durch entsprechende Kulturvermittlung verstehen lernen und sich gegenseitig als Menschen mit gleicher Würde anerkennen.


Sprach- und religionsphilosophische Betrachtungen

‚Ga‘ ist die Lautsilbe der indogermanischen Schöpfergöttin Gaea, Gaia, Galatea, Ganga, deren Namen die Mutter Erde als (blauen) Planetenorganismus bezeichneten.

‚Sa‘ ist die Lautsilbe für das heilige Blut der ägyptischen Schöpfergöttin Isis, ein fiktives Menstruationsblut der naturreligiösen Großen Muttergöttin der Semiten.

‚Ga-Sa‘ ist somit formallogisch die Begriffsynthese zweier matriarchalischer Sprachräume. Das Land Gaza ist demnach ein immer noch real existierendes Sprachgrenzgebiet ...


Fußnoten

  1. Die Bibel, Einheitsübersetzung, Die fünf Bücher des Mose, Das Buch Genesis 10.14, Schwabenverlag AG, Ostfildern 1992
  2. Die Bibel, Einheitsübersetzung, Die fünf Bücher des Mose, Das Buch Genesis 20 + 21, Schwabenverlag AG, Ostfildern 1992

Siehe auch

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At flag.png Den Begriff Philister im österreichischen juristischen Web finden
Ch flag.png Den Begriff Philister im schweizerischen juristischen Web finden