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Freitagsgebet

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Der Wochentag "Freitag" wurde in der deutschen Rechtssprache nach der antiken germanischen Göttin "Freya" benannt ...


Religionsphilosophische Betrachtung

Mit der koranischen „Sura vom Freitag“ legt Mohammed den heiligen Gebetstag der arabisch-semitisch-monotheistischen Gläubigen auf den Wochentag Freitag (= „Freya“-Tag) fest. Dabei setzt er sich ausdrücklich vom jüdisch-hebräischen Gebetstag ab. Die koptischen oder abessinischen Christen mit ihrem Kirchensonntag werden in der Sure nicht erwähnt. In der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt heißt es: „O ihr, die ihr glaubt, wenn am Freitag gerufen wird zum Gebet, so eilet zum Gedächtnis Gottes und lasset den Handel. Dies ist zu eurem Besten, wenn ihr es doch wüsstet. Und ist das Gebet beendet, so zerstreuet euch im Land und strebet nach der Gnadenfülle Gottes; aber denket häufig an Gott, auf dass ihr Glück habet. Doch wenn sie ein Geschäft sehen oder Spiel, strömen sie dahin und lassen dich stehen. Sprich: Was bei Gott, besser ist es als Spiel und Handel. Und Gott ist der beste Versorger.“[1]

Die kritische Empörung Mohammeds (ca. 570 – 632 n. Chr.) über die - damalige - jüdische Religionspraxis in Medina lautet in der deutschen Übersetzung durch Lazarus Goldschmidt folgendermaßen: „Das Gleichnis derer, die mit der Thora beladen wurden und sie dann nicht tragen wollen, ist das Gleichnis eines Esels, der Bücher trägt. Wie schlimm ist das Gleichnis der Leute, die die Verse Gottes lügenhaft genannt! Und Gott rechtleitet nicht das Volk der Frevler. Sprich: O ihr, die ihr Juden seid, meint ihr die Nächsten Gottes zu sein vor den andren Menschen, so wünscht doch den Tod, wenn ihr wahrhaftig seid. Doch nimmer wünschen sie ihn, ob dem, was ihre Hände vorgewirkt, und Gott ist Kenner der Frevler.“[2]


Fußnoten

  1. Der Koran, 62. Sura vom Freitag, Verse 9 – 11, Komet Verlag, Frechen 2000
  2. Der Koran, 62. Sura vom Freitag, Verse 5 – 7, Komet Verlag, Frechen 2000


Siehe auch

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