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Freiheit (eu)

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Europäische Union > Gemeinschaftsrecht > Charta der Grundrechte > Freiheit > Mäßigkeit
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Die drei Spielregeln der Demokratie, Freiheit, Gleichheit und Solidarität, stellen sowohl notwendige als auch hinreichende Bedingungen für ästhetische, d.h. wohlstrukturierte Rechtsstaaten dar. Diese Aussage lässt sich mit Hilfe der Methode der Subsumtion philosophisch, d.h. wissenschaftlich beweisen.

Damit Bürgerschaft und Staatsbedienstete in gleicher Weise ihre Lust am Staat bewahren können, müssen diese Spielregeln stets neu erklärt und schiedsrichterlich gepflegt werden.

Das Kapitel II. "Freiheiten" der EU-Menschenrechte-Charta gibt den Europäerinnen und Europäern folgende Europäischen Freiheitsrechte und Schutzgebote zur Verwirklichung im praktischen Leben auf:


Inhaltsverzeichnis

Rechtshistorische Betrachtung

Der europäische Freiheitsbegriff hat sich aus der altgriechischen Bildungsidee entwickelt. Während der Zeit der sogenannten "Sophisten" wurden den Freigeborenen der griechischen "Polis" (= Stadtstaat) die sieben "artes liberales" (= freie Künste bzw. Methoden) gelehrt: Grammatik, Dialektik, Rhetorik, Arithmetik, Geometrie, Astronomie und Musik.


Anthropo-sophische Betrachtung

„Von außen gesehen und verglichen mit den Naturgewalten, ist das Leben des Menschen winzig. Der Sklave ist dazu verurteilt, Zeit und Schicksal und Tod anzubeten, weil sie größer sind als alles, was er in sich selbst findet, und weil von ihnen alle Dinge verzehrt werden, an denen seine Gedanken haften. Aber so groß sie auch sind, groß von ihnen zu denken und ihren leidenschaftlichen Glanz zu fühlen, ist noch größer. Ein solches Denken macht uns zu freien Menschen; wir beugen uns dann nicht mehr länger in orientalischer Unterwürfigkeit vor dem Unvermeidlichen, sondern wir nehmen es in uns auf und machen es zu einem Teil von uns. Den Kampf um das persönliche Glück aufzugeben, alles zeitliche Wünschen abzustreifen und vor Leidenschaft nach den ewigen Dingen zu glühen – darin liegt Befreiung, so verehrt der freie Mensch. Diese Befreiung gewinnt, wer das Schicksal betrachtet, denn der Geist, der dem reinigenden Feuer der Zeit nichts zu läutern belässt, unterwirft sich das Schicksal.“[1]

Nationale Ausprägungen von Freiheit

u.a.

Fußnoten

  1. Bertrand Russell, Was der freie Mensch verehrt, Originaltitel: A Free Man’s Worship, in „Mysticism and Logic“, London 1918; deutsche Übersetzung von Erwin Heinzel, Mystik und Logik: Philosophische Essays, Wien 1952; Bertrand Russell (1872 - 1970) war Mathematikprofessor in Cambridge; er bekam 1950 den Nobelpreis für Literatur

Siehe auch

Eu flag.png Den Begriff Freiheit im juristischen Web der Europäischen Union finden

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