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Fluch

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Das deutsche Wort ‚Fluch‘ bezeichnet eine nichtchristliche und daher gemäß christlicher Soziallehre rechtswidrige religiöse Kulthandlung, die den verfluchten Menschen mit göttlicher Hilfe strafen soll. Der/die Fluchende fühlt sich – abergläubisch – als beauftragtes Werkzeug der schamanischen Gottheit. Die magischen Worte haben Macht, wenn der/die Verfluchte daran glaubt. Er/Sie verliert dann jegliche Hoffnung auf Leben. Dann kann es durch Manipulation des Opfers zur sogenannten selbsterfüllenden Prophezeiung durch ein Unglück, Selbsttötung oder einen Fanatiker kommen. Dem Fluch einer Mutter (griechisch: miasma) wurde im matriarchalischen Altertum die größte Macht eingeräumt. Eigentlich ging es aber um Stammesgewohnheitsstrafrecht durch „Liebesentzug“ der Stammmutter.

Die alttestamentarische Geschichte vom Brudermord des ‚Kain‘ an ‚Abel‘ hob den mütterlichen Fluch (= Hexerei) durch das neue judäische Vaterrecht auf. Aber auch ‚Jahweh‘ konnte noch verfluchen, wie die Thora im biblischen Buch „Deuteronomium 28“ anschaulich als angedrohte „Flüche für Ungehorsam“ schildert. Das Neue Testament hat das Fluchen dann religionsrechtlich abgeschafft. Deshalb praktiziert das vatikanische Staatskirchentum bis heute Exorzismus als kultisches Heilmittel gegen Flüche bzw. Hexerei. Gleiches wird mit Gleichem geheilt. Das Gegenteil von Fluch heißt im Christentum Segen. Vernunft wäre oft das bessere Heilmittel.

Global vergleichbare religionsrechtliche Strafen sind die Exkommunikation im Kanonischen Strafrecht, das Scherbengericht der antiken Griechen und die Fatwa im Islamischen Recht. Die Verurteilten, die im so geheiligten Reich nicht durch ein Gottesurteil sterben wollten, verließen aus Todesangst ihre Heimat als falsch- bzw. andersgläubige Volksstämme. Es kam zur Völkerwanderung bzw. zur panischen Flucht nach Zoar


Sprachphilosophische Betrachtung

Durch die weitgehend erfolgreiche Christianisierung in Europa kennen nur wenige Interessierte den Namen der altgermanischen Waldnymphe im sächsischen Heiligen Hain. Ihr Name war „Wald-Marie“, auf altsächsisch „Wudu-Maer“. Sie wurde durch eine Druidin, d.h. eine weibliche Priesterin verkörpert bzw. personifiziert. Deren moralische Geschichten heißen auf Deutsch 'Märchen'. Im angelsächsischen Mythos heißt die vergleichbare Spielfigur „Marian“ und ist die Geliebte von „Robin Hood“.

In der englischen Rechtssprache bedeutet ‚wooing‘ verlockend, aufreizend, verführerisch. ‚wood‘ ist das Holz, das Gehölz, die Waldung. Die englischen Kolonialisten übertrugen demnach bewusst oder unbewusst ihren Begriff ‚Voodoo‘ auf die neu entdeckten Zauberkünste der afrikanischen Eingeborenenpriester.

Fraglich ist, ob heute die Königstochter "Europa" oder die Heilige Mutter "Maria" als gesamteuropäische Muttergöttin gelten kann/soll.


Siehe auch

International.png Den Begriff Fluch OR verfluchen im weltweiten juristischen Web finden
Nl flag.png Den Begriff vloek im Niederlanden juristischen Web finden
Fr flag.png Den Begriff malédiction im französischen juristischen Web finden (malédiction in Deutsch)
Be flag.png Den Begriff malédiction im belgischen juristischen Web finden
Lu flag.png Den Begriff malédiction im luxemburgischen juristischen Web finden
Eu flag.png Den Begriff malédiction im juristischen Web der Europäischen Union finden

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