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Feministische Ökonomie

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Religionsphilosophische Betrachtung

Das alttestamentarische Fallbeispiel von der mutigen Ehefrau ‚Abigajil‘, wie sie einen Vernichtungskrieg zwischen zwei Nomadenstämmen im Vorderen Orient verhindert hat, kann uns bis heute die altorientalischen Rechtsverhältnisse unter existenziell bedrohten, herumwandernden Viehzüchterfamilien deutlich machen. Der Efratiter ‚David‘ mit indogermanischer Abstammung hatte sich dem judäischen König ‚Saul‘ erfolgreich als Söldner verdingt (vergleiche: Schweizer Garde). Das antike ‚Efrata‘ heißt heute Bethlehem und liegt in den palästinensischen Autonomiegebieten. Wegen seines Sieges über den Philister ‚Goliat‘ und wegen anderer Erfolge wurde ‚David‘ schließlich König ‚Sauls‘ Schwiegersohn. Als Ehemann der judäischen Prinzessin ‚Michal‘ war ‚David‘ religionsrechtlich zum möglichen Konkurrenten und Thronfolger für Israel geworden. Er nutzte jedoch diese Rechtsstellung nicht aus, sondern diente seinem König ‚Saul‘ weiterhin treu als Heerführer. Er forderte bei den Stämmen im israelischen Königreich Tributzahlungen ein. Dies tat er auch beim Ehemann der ‚Abigajil‘.

Dieser wohlhabende Kalebiter wollte nichts von seinen landwirtschaftlichen Erzeugnissen an den König von Israel abgeben. Die Kalebiter waren unter der Führung des Pharaonensohnes ‚Moshe‘ einst aus Ägypten geflohen und hatten Hebron als „Lehen“ bekommen (siehe: Die Bibel, Richter 1.20). Um einen männervernichtenden Stammeskrieg zu verhindern, brachte die rechtstreue Stammesmutter ‚Abigajil‘ heimlich zahlreiche Nahrungsmittel wie Brote, Wein, Schaffleisch, Korn, Rosinen- und Feigenkuchen mit Hilfe von Lasteseln zu ‚David‘. Dieser nahm die Tributzahlungen der Frau in Vertretung ihres Ehemannes an und verzichtete auf die Bestrafung des Tributverweigerers. Dieser war durch die Rettungshandlung seiner Frau wohl in seiner männlichen Ehre so verletzt, dass er zehn Tage später an einem Herzanfall starb. ‚Abigajil‘ jedoch wurde zum Dank für ihren Friedenseinsatz von ‚David‘ – polygamischgeheiratet und dadurch dauerhaft durch Hebräisches Recht geschützt.[1]

Fraglich ist, ob durch diese polygamische Ehe das Lehen 'Hebron' an Israel zurückgefallen ist, denn für die judäischen Priesterkönige galt eigentlich die Monogamie als talmudisches Gesetz. Bekanntlich konnte auch der letzte judäische König 'Salomo' seine Ehe nicht monogam führen ...


Fußnoten

  1. Die Bibel, Einheitsübersetzung, 1 Samuel 25, Schwabenverlag, Ostfildern 1992


Siehe auch

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