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Feindschaft gegen Gott (ir)

aus jurispedia, das gemainsame Recht
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Iran > Religionsrecht > Strafgesetzbuch > Monotheismus > unbestimmter Rechtsbegriff
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Die persische Urreligion war der Überlieferung nach ein Paradiesglaube, der seine Spuren in allen drei monotheistischen Weltreligionen hinterlassen hat. "Pairidaeza" war der persische Begriff für das von - glaubwürdigen? - Priesterinnen als zauberhaft beschriebene Jenseits bzw. Himmelreich, in das nur die Rechtgläubigen nach ihrem Tod Einlass bekommen sollten (= spiritueller Missbrauch bzw. Irreführung). Der persische Prophet Zarathustra bzw. Zoroaster begründete im sechsten vorchristlichen Jahrhundert in Persien eine streng patriarchalische Staatsreligion, aus der später sowohl der römische Mithrakult mit blutigem Stieropfer (mit anschließendem Festessen?) als auch der christliche Höllenglaube (Hungersnot?) hervorgehen sollten. Die letzten anerkannten Anhänger der einstigen persischen Staatsreligion leben heute – verdrängt vom Islam – als "Parsen" in Indien. Der Parsismus ist eine dualistische Religion, die sowohl einer obersten Licht- als auch einer obersten Schattengottheit huldigt. Es ist quasi ein Duotheismus.

Der Straftatbestand der Republik Iran "Feindschaft gegen Gott" ist aus Sicht der Rechtssoziologie somit formallogisch ein unbestimmter Rechtsbegriff.


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