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Evangelium

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Das Wort "Evangelium" kommt aus der griechischen Sprache ('euangelion' bedeutet frohe Botschaft) und bezeichnet die vier Berichte nach Markus, Matthäus, Lukas und Johannes über das Leben und Wirken von Jesus von Nazareth im "Neuen Testament" der Bibel. Es sind in gewisser Weise vier unterschiedliche theologische Biographien, die als Lehrbücher dienen soll(t)en.


Rechtshistorische und rechtsphilosophische Betrachtungen

Der Römische Bürger Paulus von Tarsus (ca. 10 – 64 n. Chr.) hatte vor etwa 2000 Jahren vergeblich versucht, seinen damaligen Mitbürgern (damals hatten Frauen kein Bürgerrecht im Römischen Reich) die „Frohe Botschaft“ des judäischen Sozialreformers Jesus von Nazareth als Privatlehrer zu vermitteln. Paulus wurde jedoch von den Römern inhaftiert und kam zu Lebzeiten nicht mehr aus dem Arrest frei. Also lehrte er in Schriftform ...

Damals hatten sich Judentum und sektiererische Judenchristen religionsrechtlich gespalten. Paulus hatte sich selbst schriftlich zum monotheistischen Religionsvermittler erklärt: „Paulus, Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, auserwählt, das Evangelium Gottes zu verkündigen, das er durch seine Propheten im voraus verheißen hat in den heiligen Schriften …“[1]

Was Paulus von Tarsus damals nicht erreicht hat, will nun das zweite Vatikanische Konzil mit allen vereinigten (= gutwilligen) christlichen Kräften doch noch schaffen. Das Konzil erneuerte am 21.11.1964 feierlich das, „was in der Vergangenheit von Heiligen Konzilien und von römischen Päpsten erklärt wurde, dass es nämlich zur Wiederherstellung oder Erhaltung der Gemeinschaft und Einheit notwendig sei, keine Lasten aufzuerlegen, die über das Notwendige hinausgehen“.[2]

Hirten und Gläubige der Katholischen Kirche sollten „eine enge Verbundenheit mit denen pflegen, die nicht mehr im Orient, sondern fern von ihrer Heimat leben, damit die brüderliche Zusammenarbeit mit ihnen im Geist der Liebe und unter Ausschluss jeglichen Geistes streitsüchtiger Eifersucht wachse.“ [3]

Die kultische Verehrung der Heiligen Schrift führe „die Brüder zu einem unablässigen und beharrlichen Studium dieses heiligen Buches: Das Evangelium ist ja eine Kraft Gottes zum Heile für jeden, der glaubt, für den Juden zuerst, aber auch für den Griechen.“[4]

Quellen

  1. Die Paulinischen Briefe, Der Brief an die Römer, 1,1-2, Die Bibel, Einheitsübersetzung, Schwabenverlag AG Stuttgart 1992
  2. Päpstliches Dekret ‚unitatis redintegratio‘ über den Ökumenismus, Kapitel I, Die Orientalischen Kirchen, Absatz 18
  3. Päpstliches Dekret ‚unitatis redintegratio‘ über den Ökumenismus, Kapitel I, Die Orientalischen Kirchen, Absatz 18
  4. Päpstliches Dekret ‚unitatis redintegratio‘ über den Ökumenismus, Kapitel II, Die getrennten Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften im Abendland, Absatz 21

Siehe auch

International.png Den Begriff Evangelium im weltweiten juristischen Web finden
Fr flag.png Den Begriff Évangile im französischen juristischen Web finden (Évangile in Deutsch)
Nl flag.png Den Begriff Evangelie im Niederlanden juristischen Web finden