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Evangelienkonkordanz

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Die sogenannten ‚Seligpreisungen‘ (franz.: 'béatitudes') sind mündlich überlieferte Sprachformen, d.h. wörtliche Rede des Jesus von Nazareth, der bei allen Christinnen und Christen der Erde als der einzige echte Gottessohn – anstatt des Kaisersgilt und der das Aramäische als seine Muttersprache - auch für das Vaterunser - genutzt hatte. Diese göttliche Moral- bzw. Rechtslehre ist bekanntlich sowohl im Matthäus- als auch im Lukas-Evangelium schriftlich überliefert worden. Zusammenfassend lassen sich folgende drei Aussagen aus der knapp zweitausend (2000) Jahre alten Überlieferung logisch rechtfertigen:

„Selig ihr Armen, denn euer ist die Königsherrschaft Gottes. Selig ihr Hungernden, denn ihr werdet gesättigt werden. Selig ihr Weinenden, denn ihr werdet lachen.“[1]

Betrachtet man diese drei Aussagesätze zusätzlich zur traditionellen Gesetzesinterpretation mit den modernen Methoden der Sprachanalyse, dann kommt frau zu folgendem Ergebnis: Die Rede Christi stellt nicht nur eine Trostrede eines im Römischen Reich zweifach diskriminierten, nichtehelichen Hohepriestersohnes an die Armen, Hungernden und Trauernden seiner irdischen Lebenszeit dar. Es geht vielmehr auch um die schriftliche Überlieferung von sogenannten Einweihungs- oder Erfahrungsweisheiten der altägyptischen und/oder altbabylonischen Weisheitslehren. Es geht um die persönliche Erfahrung von Leid und die subjektiven Lehren bzw. Schlüsse daraus. Jesus von Nazareth war ein gewaltloser Widerständler mit damals universaler, d.h. sehr guter Bildung. So konnte er wahrhaft erkennen und den Ungebildeten prophezeien, dass die zahlreichen (un)menschlichen Regime der Gewalt am Ende des kriegerischen Zeitalters ihre „Heiligen Spielenotwendigerweise verlieren werden. Diese verschlüsselte Botschaft wurde im sogenannten "Neuen Testament" der Nachwelt, d.h. allen Menschen schriftlich vererbt ...

Das neue Ritual des "Abendmahls" - von Jesus selbst vor- bzw. mitgespielt - dient seit zweitausend Jahren zur Identitätsfindung der Christenheit aller Kirchen.


Fußnoten

  1. Dr. Joachim Kügler, Professor für Neutestamentliche Wissenschaften, Universität Bamberg, in „Bibel heute“, Heft 3/2014, Zeitschrift des Katholischen Bibelwerks e.V. Stuttgart


Siehe auch

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