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Erbunwürdigkeit (de)

aus jurispedia, das gemainsame Recht
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Deutschland > Privatrecht > Bürgerliches Recht > Erbrecht > Rechtsnachfolge > Liebesentzug
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Die Erbunwürdigkeit eines Erben wird in den §§ 2339 - 2345 BGB definiert und geregelt.

Gemäß § 2339 BGB können in Deutschland bestimmte Personen als erbunwürdig erklärt und damit von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen werden. Mögliche Gründe für Erbunwürdigkeit nach deutschem Privatrecht sind:

1. versuchter oder vollzogener Totschlag am Erblasser oder an der Erblasserin,

2. behindernde Nötigung des Erblassers oder der Erblasserin in Bezug auf die fehlende, jedoch nachweislich gewollte Verfügung von Todes wegen,

3. Täuschung oder Bedrohung des Erblassers oder der Erblasserin in Bezug auf den Inhalt der Verfügung von Todes wegen und

4. Urkundenfälschung, mittelbare Falschbeurkundung und Urkundenunterdrückung in Bezug auf die erwartete Erbschaft.

Die Erbunwürdigkeit kann durch Strafverfolgungsbehörden oder durch zivilrechtliche Anfechtung gemäß § 2340 BGB gerichtlich festgestellt werden. Selbstjustiz ist in Deutschland auch im Familienrecht verboten!


Siehe auch

De flag.png Den Begriff Erbunwürdigkeit im deutschen juristischen Web finden
Fr flag.png Den Begriff "indignité successorale" im französischen juristischen Web finden ("indignité successorale" in Deutsch)

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